Bilsenkraut, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungBil-sen-kraut (computergeneriert)
WortzerlegungBilseKraut
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(zu den Nachtschattengewächsen gehörende) krautige Pflanze mit gezähnten Blättern u. glockenförmigen, gelben, violett geaderten Blüten

Typische Verbindungen
computergeneriert

Stechapfel Tollkirsche

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bilsenkraut‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit Cremen aus Bilsenkraut pflegen sich angeblich Hexen vor ihrem Ritt durch die Lüfte zu behandeln.
Süddeutsche Zeitung, 20.09.1994
Dabei stößt er eher zufällig auf die Pupillen erweiternde Wirkung des Bilsenkrauts.
Der Tagesspiegel, 22.07.2004
Ein altes Hausmittel ist das morgendliche und abendliche Abtupfen der Sommersprossen mit einem stark konzentrierten Sud aus Kamillenblüten und Bilsenkraut.
Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 2
Die Germanen zum Beispiel berauschten sich mit Bilsenkraut, Tollkirsche und Fliegenpilz.
Die Welt, 02.01.2003
Statt eines Ackers erblicken wir ein wüstes Dickicht von Bilsenkraut, Nachtschatten, Giersch, Distel und Nessel.
Reimann, Hans: Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache, Düsseldorf: Econ-Verl. 1964 [1931], S. 196
Zitationshilfe
„Bilsenkraut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bilsenkraut>, abgerufen am 23.08.2019.

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