Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bizarrerie, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Bi-zar-re-rie
Grundformbizarr
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
bizarre Form, bizarres Aussehen; Absonderlichkeit in Form und Gestalt
2.
bizarre Idee, Schrullenhaftigkeit

Thesaurus

Synonymgruppe
Absonderlichkeit · Abstrusität · Bizarrerie
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Bizarrerie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den Städten betäuben erhaltene Kunstdenkmäler, bauliche Bizarrerien die Sinne. [Die Zeit, 19.01.1987, Nr. 03]
Die Bizarrerien dieses Jahrhunderts lassen sich nicht aus den Bildelementen des verflossenen Jahrtausends herleiten. [Die Zeit, 22.12.1972, Nr. 51]
Denn gerade in den sublimen Augenblicken wird der Schrecken, die Bizarrerie dieses kirchlichen Instrumentes weit markanter in den Lichtkegel der Aufklärung gestellt. [Süddeutsche Zeitung, 02.03.2004]
Italien pflegt keine seiner Bizarrerien zu verstecken, und diese tritt gerade jetzt zur Jahreswende unverbrämt zutage. [Süddeutsche Zeitung, 07.01.1995]
Auch die Musik gefällt sich in der Zurschaustellung von Bizarrerien aller Art, nicht selten mit satirischer Perspektive. [Der Tagesspiegel, 15.03.2005]
Zitationshilfe
„Bizarrerie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bizarrerie>.

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