Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Blasenkammer, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Blasenkammer · Nominativ Plural: Blasenkammern
Worttrennung Bla-sen-kam-mer
Wortzerlegung Blase1 Kammer
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Kernphysik Gerät zum Sichtbarmachen der Bahnen ionisierender Teilchen

Verwendungsbeispiele für ›Blasenkammer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Bild zeigt keine Ornamente, sondern Spuren von Teilchen, die in der großen europäischen Blasenkammer am CERN in Genf aufgenommen wurden. [Die Welt, 10.08.2000]
Nach der Auszeichnung für die von ihm erfundene Blasenkammer – mit deren Hilfe subatomare Teilchen aufgezeichnet werden – wandte sich der amerikanische Physiker molekularbiologischen Themen zu. [o. A.: Abgehoben. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1998 [1997]]
Ein Elementarteilchen, das eine elektrische Ladung besitzt, hinterläßt in der Blasenkammer eine Spur aus kleinen Bläschen. [Die Zeit, 27.01.1969, Nr. 04]
Die K‑Mesonen wurden herausgefiltert und in die mit flüssigem Wasserstoff gefüllte Blasenkammer geschickt. [Die Zeit, 27.01.1969, Nr. 04]
Dr. Glaser konnte seine preisgekrönte „Blasenkammer“ erst entwickeln, nachdem seine Bierbeobachtungen ihn zu „einem ernsteren Angriff auf das Problem“ stimuliert hatten. [Die Zeit, 11.11.1960, Nr. 46]
Zitationshilfe
„Blasenkammer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Blasenkammer>.

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