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Blaubuch, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Blaubuch(e)s · Nominativ Plural: Blaubücher
Worttrennung Blau-buch
Wortzerlegung blau Buch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Diplomatie Veröffentlichung mit blauem Einband oder Umschlag   Farbbuch   eine bei bestimmten Anlässen veröffentlichte Dokumentensammlung der britischen Regierung oder des Parlaments

Typische Verbindungen zu ›Blaubuch‹ (berechnet)

Autor englisch erschienen sogenannt veröffentlichen veröffentlicht

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Blaubuch‹.

Verwendungsbeispiele für ›Blaubuch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich bin aber nicht geholt worden, das sagt auch das Blaubuch nicht. [o. A.: Siebenundachtzigster Tag. Donnerstag, 21. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 15824]
Das steht in unserem Blaubuch und, soviel ich weiß, wurde dies niemals bestritten. [o. A.: Siebenundachtzigster Tag. Donnerstag, 21. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 15824]
Das steht, glaube ich, in den Dokumenten des Britischen Blaubuches. [o. A.: Sechsundneunzigster Tag. Montag, 1. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 16595]
Zehn Einrichtungen aus dem Blaubuch werden bereits seit 1991 vom Bund gefördert, sechs gehören zum Weltkulturerbe. [Süddeutsche Zeitung, 27.09.2001]
In Zukunft solle das Blaubuch auch auf westdeutsche Institutionen ausgeweitet werden. [Der Tagesspiegel, 07.03.2002]
Zitationshilfe
„Blaubuch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Blaubuch>.

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