Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Blaudruck, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Blau-druck
Wortzerlegung blau Druck2
eWDG

Bedeutung

Druck auf einem festen Stoff, der eine weiße Musterung auf blauem Grund zeigt
Beispiel:
der Blaudruck in der Volkskunst

Verwendungsbeispiele für ›Blaudruck‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da kann man Kreativkurse belegen wie »Blaudruck« oder »Tiere aus Heu". [Süddeutsche Zeitung, 02.08.1997]
Die bekannteste Reservemusterung in Europa ist der Blaudruck, seit dem 16. Jh. in Gebrauch. [o. A.: Lexikon der Kunst – F. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 7800]
In der weiten Ebene im äußersten Nordwesten Deutschlands hat auch der Blaudruck Tradition. [Die Zeit, 15.05.2013, Nr. 20]
Die historische Technik des Blaudrucks hilft ihnen, den Blick des Betrachters für die Vergangenheit zu schärfen. [Die Zeit, 27.12.2011, Nr. 15]
Die Volkskunst übernahm den Dekor für polychrome Trachtenstoffe und für den Blaudruck. [o. A.: Lexikon der Kunst – S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 34509]
Zitationshilfe
„Blaudruck“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Blaudruck>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Blaubär
Blaubuch
Blaublindheit
Blaubeere
Blaubart
Blaueisenerz
Blauer Brief
Blaufelchen
Blaufilter
Blaufuchs