Blutopfer

GrammatikSubstantiv
WorttrennungBlut-op-fer (computergeneriert)
WortzerlegungBlutOpfer
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben
1.
Opfer, bei dem Blut fließt
Beispiel:
das Volk befreite sich unter größten Blutopfern, musste schwere Blutopfer bringen
2.
Toter eines Krieges, einer Revolution
Beispiel:
er war das erste Blutopfer des Aufstandes, dieses Befreiungskampfes

Typische Verbindungen
computergeneriert

rituell ungeheuer vermeiden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Blutopfer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diesmal konnte er - auch mit seinem Blutopfer - ihr Herz nicht gewinnen.
Bild, 25.11.1997
Denn er sei bereit, weitere Blutopfer auf sich zu nehmen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1971]
Die Seele aber läßt sich nur durch ein Blutopfer übertragen.
Eliade, M.: Bauopfer. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 18995
Für die englischen Katholiken begann nun die Zeit der Verfolgung und der Blutopfer.
Lutz, Heinrich: Der politische und religiöse Aufbruch Europas im 16. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1484
Die schwersten Blutopfer im Weltkrieg brachten die Münchmeyer (9 Tote).
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 478
Zitationshilfe
„Blutopfer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Blutopfer>, abgerufen am 17.02.2019.

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