Boden, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bodens · Nominativ Plural: Böden
Aussprache
WorttrennungBo-den
Wortbildung mit ›Boden‹ als Erstglied: ↗Bodenabwehr · ↗Bodenaltertümer · ↗Bodenartistik · ↗Bodenbakterie · ↗Bodenbau · ↗Bodenbearbeitung · ↗Bodenbedeckung · ↗Bodenbelag · ↗Bodenbelastung · ↗Bodenbeschaffenheit · ↗Bodenbesitz · ↗Bodenbestellung · ↗Bodenbewirtschaftung · ↗Bodenbewohner · ↗Bodenbewässerung · ↗Bodenbildung · ↗Bodenbiologie · ↗Bodenbrett · ↗Bodenbrüter · ↗Bodendecke · ↗Bodendenkmal · ↗Bodendienst · ↗Bodendruck · ↗Bodendunst · ↗Bodendünger · ↗Bodendüngung · ↗Bodenerhebung · ↗Bodenerkundung · ↗Bodenerneuerung · ↗Bodenertrag · ↗Bodenerträgnis · ↗Bodenerzeugnis · ↗Bodenfalte · ↗Bodenfeuchtigkeit · ↗Bodenfilter · ↗Bodenfliese · ↗Bodenfläche · ↗Bodenforschung · ↗Bodenfrost · ↗Bodenfruchtbarkeit · ↗Bodenfräse · ↗Bodengare · ↗Bodengestalt · ↗Bodengestaltung · ↗Bodengymnastik · ↗Bodenhaftung · ↗Bodenkrume · ↗Bodenkultur · ↗Bodenkunde · ↗Bodenkälte · ↗Bodenleger · ↗Bodenmarkierung · ↗Bodenmechanik · ↗Bodenmelioration · ↗Bodenmosaik · ↗Bodenmulde · ↗Bodenmüdigkeit · ↗Bodennebel · ↗Bodennutzung · ↗Bodennähe · ↗Bodennässe · ↗Bodenoberfläche · ↗Bodenpersonal · ↗Bodenplatte · ↗Bodenpreis · ↗Bodenreform · ↗Bodenrichtwert · ↗Bodenschatz · ↗Bodenschicht · ↗Bodenschichtung · ↗Bodensenke · ↗Bodensenkung · ↗Bodensicht · ↗Bodenspekulant · ↗Bodenstaffel · ↗Bodenstation · ↗Bodenstreitkraft · ↗Bodenstruktur · ↗Bodentemperatur · ↗Bodentruppe · ↗Bodenturnen · ↗Bodenuntersuchung · ↗Bodenvase · ↗Bodenverbesserung · ↗Bodenverdichtung · ↗Bodenverhältnisse · ↗Bodenvertiefung · ↗Bodenwelle · ↗Bodenwind · ↗Bodenwissenschaft · ↗Bodenzerstörung · ↗Bodenzusammensetzung · ↗Bodenübung · ↗bodenfrei · ↗bodengestützt · ↗bodenlos · ↗bodennah · ↗bodennahe · ↗bodenständig · ↗bodenverwurzelt
 ·  mit ›Boden‹ als Letztglied: ↗Ackerboden · ↗Backsteinboden · ↗Beckenboden · ↗Betonboden · ↗Biskuitboden · ↗Blindboden · ↗Bretterboden · ↗Bühnenboden · ↗Dielenboden · ↗Doppelboden · ↗Dreschboden · ↗Erdboden · ↗Fechtboden · ↗Fliesenboden · ↗Fußboden · ↗Geigenboden · ↗Getreideboden1 · ↗Glasboden · ↗Haarboden · ↗Heideboden · ↗Heimatboden · ↗Hosenboden · ↗Humusboden · ↗Innenboden · ↗Jungfernboden · ↗Kalkboden · ↗Kartoffelboden · ↗Keimboden · ↗Kiefernboden · ↗Kulturboden · ↗Küchenboden · ↗Lehmboden · ↗Lössboden · ↗Lößboden · ↗Maisboden · ↗Marschboden · ↗Meeresboden · ↗Mergelboden · ↗Moorboden · ↗Mutterboden · ↗Nutzboden · ↗Nährboden · ↗Ozeanboden · ↗Parkettboden · ↗Paukboden · ↗Permafrostboden · ↗Rechtsboden · ↗Resonanzboden · ↗Rübenboden · ↗Sandboden · ↗Schiffsboden · ↗Schwemmboden · ↗Skelettboden · ↗Spaltboden · ↗Spaltenboden · ↗Stallboden · ↗Steinboden · ↗Stubenboden · ↗Sumpfboden · ↗Talboden · ↗Tanzboden · ↗Terrassenboden · ↗Tonboden · ↗Tortenboden · ↗Unterboden · ↗Unterlagsboden · ↗Waldboden · ↗Weizenboden · ↗Wiesenboden · ↗Zwischenboden
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
äußere (nutzbare), bis mehrere Meter starke Schicht der festen Erdrinde, Erdoberfläche
Beispiele:
ein fruchtbarer, guter, ertragreicher, humusreicher, kalkhaltiger, vulkanischer, fetter, schwerer, lehmiger, schlechter, leichter, lockerer, durchlässiger, sandiger, dürrer, magerer, armer, steiniger, felsiger, gebirgiger, unberührter, jungfräulicher, erschöpfter, ausgesogener, ebener, trockener, nasser, sumpfiger Boden
der Boden war vereist, mit Schnee bedeckt
mancher Boden eignet sich nur als Weideland
im Winter ruht der Boden
den Boden bearbeiten, auflockern, bestellen, bebauen, nutzbar, urbar machen, einebnen, planieren
gehoben den Boden brechen (= umpflügen)
der See jeden Fußbreit Boden abringen
die Beschaffenheit, Ergiebigkeit, Fruchtbarkeit, Feuchtigkeit des Bodens
der Ertrag des Bodens
eine Untersuchung, das Gewicht verschiedener Böden
auf nährstoffreichen Böden gedeihen anspruchsvollere Pflanzen
gehoben den Samen dem Boden anvertrauen
auf diesem Boden lässt sich Weizen, Tabak, Wein anbauen
er erwarb, besaß (eigenen) Grund und Boden (= Grundbesitz)
bildlich
Beispiele:
er fand einen günstigen Boden (für seine Pläne) vor
er hatte den Boden (für etw., jmdn.) gut, lange vorbereitet
ihre Worte fielen auf fruchtbaren Boden
2.
Grundfläche, auf der man steht und geht
Beispiele:
der Boden war mit Teppichen belegt, mit Linoleum ausgelegt, mit Sand bestreut
die Böden im Krankenhaus glänzten vor Sauberkeit
ein gefliester, gewachster, gebohnerter, festgetretener, schlüpfriger Boden
der heimatliche, angestammte, historische, klassische, geweihte Boden
bei dem Erdbeben schwankte der Boden
der Boden gab nach, und er stürzte
sie verlor den Boden unter den Füßen und sank nach unten
in Verbindung mit »am«
Beispiele:
während der Kampfhandlungen wurden die Flugzeuge am Boden zerstört, vernichtet
etw. schleifte am Boden, ohne dass es der Fahrer bemerkte
in Verbindung mit »auf«
Beispiele:
das Kind saß auf dem (nackten) Boden
Spielzeug lag verstreut auf dem Boden herum
das Flugzeug setzte (sanft, hart) auf dem Boden auf
die Seekrankheit verging, als er auf festem Boden stand, als er den Fuß wieder auf festen Boden setzte
etw., sich auf den Boden werfen
in Verbindung mit »unter«
Beispiel:
gehoben, verhüllend er liegt schon ein Jahr unter dem Boden (= er ist vor einem Jahr beerdigt worden)
in Verbindung mit »vom«
Beispiele:
etw. vom Boden aufheben
das Kind vom Boden aufnehmen
in Verbindung mit »zu«
Beispiele:
er fiel zu Boden
jmdn. zu Boden schlagen, drücken, strecken, schleudern
sie riss bei ihrem Sturz die anderen mit zu Boden
zu Boden blicken
Boxen er musste zu Boden (gehen)
bildlich
Beispiele:
umgangssprachlich der Boden brannte ihm unter den Füßen (= er wollte eiligst weg)
umgangssprachlich der Boden wurde ihm zu heiß (= es wurde für ihn gefährlich)
jeder Besorgnis, einem Gerücht den Boden entziehen
er hat wieder festen Boden (unter den Füßen) (= fühlt sich wieder sicher)
das Gerücht gewann immer mehr (an) Boden (= verbreitete sich)
auf dem Boden der Tatsachen stehen
auf dem legalen Boden der Verfassung, des Gesetzes
auf gemeinsamem Boden
ich stelle mich auf den neutralen, soliden Boden der Wirklichkeit, Realitäten
umgangssprachlich etw. aus dem Boden stampfen (= etw. aus dem Nichts schaffen)
Fabrik um Fabrik wächst aus dem Boden
sie wäre am liebsten vor Scham in den, unter den Boden gesunken, im, unter dem Boden versunken
umgangssprachlich du solltest dich in Grund und Boden (= sehr) schämen
umgangssprachlich jmdn. in Grund und Boden (= völlig) verdammen
umgangssprachlich etw. in Grund und Boden (= zur Unkenntlichkeit) fahren, schießen
umgangssprachlich es war (in der Versammlung) so voll, dass kein Apfel zu Boden fallen konnte
sprichwörtlich Handwerk hat (einen) goldenen Boden (= hat eine zuverlässige Grundlage)
3.
das Unterste von etwas
Beispiele:
der Boden des Meeres, der Gewässer, einer Flüssigkeit
der Boden eines Eimers, Fasses, einer Flasche, Vase
der Kaffeesatz sinkt auf den Boden der Kanne
Kähne mit nach oben gekehrten Böden lagen am Ufer
der Boden eines Koffers
der Koffer des Schmugglers hatte einen doppelten Boden, hatte zwei Böden
der Boden einer Obsttorte
der Boden (= Sitzfläche) der Hose war glänzend geworden
es musste ein neuer Boden eingesetzt werden
bildlich
Beispiele:
ein Fass ohne Boden (= eine Angelegenheit ohne Ende)
salopp das schlägt dem Fass den Boden aus (= ist der Gipfel, die Höhe)
eine Weltanschauung, Moral, Unterhaltung hat einen doppelten Boden (= ist zwielichtig, doppelsinnig)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Boden · bodenlos · bodenständig
Boden m. ‘Erdoberfläche, Grund’, ahd. bodam (9. Jh.), mhd. frühnhd. (bis ins 17. Jh.) bodem, mhd. auch boden, asächs. boðom, mnd. bōdem(e), auch boddem, bodden, mnl. bōdem, nl. bodem, afries. boden, aengl. botm, bodan, engl. bottom, anord. botn, schwed. botten zeigen ungeklärten Dentalwechsel (auf einem Nebeneinander von germ. *buþma-, *buðma-, *butma-, ie. d, dh und t beruhend?) wie auch einen Wechsel von m- und n-Suffix. Ein ähnlicher Suffixwechsel zeigt sich bei den außergerm. Verwandten griech. pythmḗn (πυθμήν), aind. budhnáḥ ‘Grund, Boden’. n-Infix hat dagegen lat. fundus (s. ↗Fundus), mir. bond, bonn ‘Sohle, Grundlage, Stütze’ und wohl auch awest. bū̌na- (aus *bundna-?). Man versucht, die unterschiedlichen Suffixe aus einem schon ie. Wechsel von miteinander ablautendem -men- und -mno- (woraus -mo- und -no-) herzuleiten oder, von einem ursprünglichen ie. *bhudhno- ausgehend, die m-Suffixe als Dissimilationserscheinung zu fassen. Das infigierte n steht offenbar in Zusammenhang mit dem n-Suffix und könnte auf alter Metathese beruhen. Die spätere Bedeutung ‘Raum unter dem Dach’ (16. Jh.) ist nur im Dt. üblich. bodenlos Adj. ‘unermeßlich’, (verstärkend) ‘unglaublich’, mhd. bodemlōs. bodenständig Adj. ‘auf dem Boden stehend, befindlich’ (17. Jh.), ‘fest in der Heimat verwurzelt’ (19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Boden · ↗Grund · Grund und Boden · ↗Land
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Boden · ↗Fußboden
Unterbegriffe
Synonymgruppe
Boden · ↗Erdboden · ↗Erde · ↗Erdreich · ↗Untergrund
Unterbegriffe
  • Staunässeboden · Stauwasserboden
  • Pseudogley · Staugley · Staunässegley · gleyartiger Boden · nasser Waldboden
  • Schluff · Silt
Assoziationen
Architektur
Synonymgruppe
Dachboden · ↗Dachkammer · ↗Dachstube  ●  ↗Balken  ugs., westfälisch · Boden  ugs., niederrheinisch, ostdeutsch, norddeutsch · ↗Bühne  ugs., schwäbisch, badisch · ↗Estrich  ugs., schweiz. · ↗Speicher  ugs. · ↗Söller  ugs., veraltet, niederrheinisch · ↗Unterdach  ugs., südtirolerisch, walliserisch
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Heim  ●  ↗Haus  Hauptform · ↗Behausung  ugs. · ↗Bude  ugs. · ↗Hütte  ugs.
  • Dachgeschossausbau  ●  Dachbodenausbau  österr.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Faß Fuß Grund Pilz Realität Tatsache Wand Wasser bereiten berühren deutsch doppelt entziehen fallen fest fruchtbar karg liegen neutral reißen sandig schießen schossen schwankend stampfen stürzen verlieren werfen zerstören zurückholen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Boden‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hotels schossen in den vergangenen Jahren wie Pilze aus dem Boden.
Die Zeit, 22.03.1996, Nr. 13
Die in diesem Verfahren begehrte Prüfung verläßt den Boden der klassischen verfassungsgerichtlichen Kontrolle.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1978]
Die neueste Geschichte ist der schwächste Teil dieses bewußt auf katholischem Boden stehenden Werkes.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1936, S. 139
Scheinbar abschließende Ergebnisse bringend steht die Arbeit »tatsächlich auf durchaus schwankendem Boden«.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 404
Einzelne Momente der Geschichte des deutschen Rechts auf polnischem Boden beleuchten weiterhin einmal Wł.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1928, S. 645
Zitationshilfe
„Boden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Boden#1>, abgerufen am 15.10.2019.

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Boden, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bodens · Nominativ Plural: Böden
Aussprache
WorttrennungBo-den
Wortbildung mit ›Boden‹ als Erstglied: ↗Bodenfenster · ↗Bodengelass · ↗Bodengeschoss · ↗Bodenkammer · ↗Bodenluke · ↗Bodenraum · ↗Bodenschlüssel · ↗Bodentreppe · ↗Bodentür
 ·  mit ›Boden‹ als Letztglied: ↗Dachboden · ↗Getreideboden2 · ↗Hausboden · ↗Heuboden · ↗Holzboden · ↗Hängeboden · ↗Kornboden · ↗Oberboden · ↗Schnürboden · ↗Trockenboden · ↗Wäscheboden
eWDG, 1967

Bedeutung

oberer unbewohnter Raum eines Gebäudes unter dem Dach
Beispiele:
im Winter trocknen wir die Wäsche auf dem Boden
den Koffer auf den Boden tragen, stellen
etw. vom Boden herunterholen
der Boden kann noch ausgebaut werden
die Böden mussten entrümpelt werden
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Boden · bodenlos · bodenständig
Boden m. ‘Erdoberfläche, Grund’, ahd. bodam (9. Jh.), mhd. frühnhd. (bis ins 17. Jh.) bodem, mhd. auch boden, asächs. boðom, mnd. bōdem(e), auch boddem, bodden, mnl. bōdem, nl. bodem, afries. boden, aengl. botm, bodan, engl. bottom, anord. botn, schwed. botten zeigen ungeklärten Dentalwechsel (auf einem Nebeneinander von germ. *buþma-, *buðma-, *butma-, ie. d, dh und t beruhend?) wie auch einen Wechsel von m- und n-Suffix. Ein ähnlicher Suffixwechsel zeigt sich bei den außergerm. Verwandten griech. pythmḗn (πυθμήν), aind. budhnáḥ ‘Grund, Boden’. n-Infix hat dagegen lat. fundus (s. ↗Fundus), mir. bond, bonn ‘Sohle, Grundlage, Stütze’ und wohl auch awest. bū̌na- (aus *bundna-?). Man versucht, die unterschiedlichen Suffixe aus einem schon ie. Wechsel von miteinander ablautendem -men- und -mno- (woraus -mo- und -no-) herzuleiten oder, von einem ursprünglichen ie. *bhudhno- ausgehend, die m-Suffixe als Dissimilationserscheinung zu fassen. Das infigierte n steht offenbar in Zusammenhang mit dem n-Suffix und könnte auf alter Metathese beruhen. Die spätere Bedeutung ‘Raum unter dem Dach’ (16. Jh.) ist nur im Dt. üblich. bodenlos Adj. ‘unermeßlich’, (verstärkend) ‘unglaublich’, mhd. bodemlōs. bodenständig Adj. ‘auf dem Boden stehend, befindlich’ (17. Jh.), ‘fest in der Heimat verwurzelt’ (19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Boden · ↗Grund · Grund und Boden · ↗Land
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Boden · ↗Fußboden
Unterbegriffe
Synonymgruppe
Boden · ↗Erdboden · ↗Erde · ↗Erdreich · ↗Untergrund
Unterbegriffe
  • Staunässeboden · Stauwasserboden
  • Pseudogley · Staugley · Staunässegley · gleyartiger Boden · nasser Waldboden
  • Schluff · Silt
Assoziationen
Architektur
Synonymgruppe
Dachboden · ↗Dachkammer · ↗Dachstube  ●  ↗Balken  ugs., westfälisch · Boden  ugs., niederrheinisch, ostdeutsch, norddeutsch · ↗Bühne  ugs., schwäbisch, badisch · ↗Estrich  ugs., schweiz. · ↗Speicher  ugs. · ↗Söller  ugs., veraltet, niederrheinisch · ↗Unterdach  ugs., südtirolerisch, walliserisch
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Heim  ●  ↗Haus  Hauptform · ↗Behausung  ugs. · ↗Bude  ugs. · ↗Hütte  ugs.
  • Dachgeschossausbau  ●  Dachbodenausbau  österr.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Faß Fuß Grund Pilz Realität Tatsache Wand Wasser bereiten berühren deutsch doppelt entziehen fallen fest fruchtbar karg liegen neutral reißen sandig schießen schossen schwankend stampfen stürzen verlieren werfen zerstören zurückholen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Boden‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hotels schossen in den vergangenen Jahren wie Pilze aus dem Boden.
Die Zeit, 22.03.1996, Nr. 13
Die in diesem Verfahren begehrte Prüfung verläßt den Boden der klassischen verfassungsgerichtlichen Kontrolle.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1978]
Die neueste Geschichte ist der schwächste Teil dieses bewußt auf katholischem Boden stehenden Werkes.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1936, S. 139
Scheinbar abschließende Ergebnisse bringend steht die Arbeit »tatsächlich auf durchaus schwankendem Boden«.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 404
Einzelne Momente der Geschichte des deutschen Rechts auf polnischem Boden beleuchten weiterhin einmal Wł.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1928, S. 645
Zitationshilfe
„Boden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Boden#2>, abgerufen am 15.10.2019.

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