Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bodeneigentum, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Bodeneigentum(e)s · wird nur im Singular verwendet
Worttrennung Bo-den-ei-gen-tum
Wortzerlegung Boden1 Eigentum

Verwendungsbeispiele für ›Bodeneigentum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zur Finanzierung ihrer Unternehmen benötigen sie nicht nur den Rückhalt von Bodeneigentum, das sie nun erst einmal nicht mehr bilden können. [Der Tagesspiegel, 04.01.1999]
Es mag sein, daß von dieser Vergünstigung lediglich die italischen Besitzer ausgenommen waren, da sie als Ausländer kein römisches Bodeneigentum gewinnen konnten. [Heuß, Alfred: Das Zeitalter der Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 9029]
Die unterlassene Aktualisierung der Einheitswerte führte zu einer beispiellosen Privilegierung des Bodeneigentums gegenüber anderen Eigentumsarten. [Süddeutsche Zeitung, 28.07.2003]
Ein volles staatliches Bodeneigentum hat es nur in militärischen oder priesterlichen Despotien gegeben; die Allmende setzte ursprünglich Überwiegen der Weidewirtschaft über den Ackerbau voraus. [Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 419]
Es regelte erstmals die Inanspruchnahme von Bodeneigentum jeder Art zugunsten umfassender städtebaul. [o. A.: Lexikon der Kunst - D. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 21363]
Zitationshilfe
„Bodeneigentum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bodeneigentum>.

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