Bohemien, der

Alternative SchreibungBohèmien
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bohemiens · Nominativ Plural: Bohemiens
Aussprache
WorttrennungBo-he-mi-en ● Bo-hè-mi-en (computergeneriert)
HerkunftFranzösisch
eWDG, 1967

Bedeutung

Angehöriger der Boheme, ungebunden lebender, halb verbummelter Künstler
Beispiel:
er war zum Bohemien geworden, lebte unter den Bohemiens

Thesaurus

Synonymgruppe
Bohemien · Bohémien · ↗Künstlernatur
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anarchist Außenseiter Bürger Dandy Dichter Exzentriker Intellektuelle Künstler Literat Maler Schriftsteller bourgeois bürgerlich digital

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bohemien‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch das unbeschwerte Dasein der drei aufstrebenden Bohemiens war nur von kurzer Dauer.
Die Zeit, 04.04.1997, Nr. 15
Allein, dieser Künstler war kein Revolutionär, er war ein Bohemien.
konkret, 1980
Mit seinen Freunden führte er aber das Leben eines Bohemiens.
Fath, Rolf: Komponisten - M. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 29026
Dann fallen auch die Bohemiens mit Getöse in dem Café ein.
Schuhmann, Otto: Meyers Opernbuch, Leipzig: Bibliograph. Inst. 1938 [1935], S. 403
Die überflüssigen Menschen, »die Bohemiens der vier Kontinente«, die sich in der Kapkolonie zusammenfanden, hatten noch manches mit dem älteren Typus des Abenteurers gemein.
Arendt, Hannah: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, Frankfurt a. M.: Europäische Verl.-Anst. 1957 [1955], S. 282
Zitationshilfe
„Bohemien“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bohemien>, abgerufen am 24.03.2019.

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