Bold, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Grundform -bold
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

-bald · -bold · Bold
-bald, -bold Germ. *balþa- ‘hochfahrend, kühn’ (s. ↗bald) wird zu einer beliebten Komponente bei der Bildung von Eigennamen wie Dietbald, Hagbald, Heribald, Sigibald, abgewandelt Humbold, Seibold. Durch häufigen Gebrauch entwickelt -bold in Personenbezeichnungen Suffixcharakter, verbunden mit einem Bestimmungswort auf substantivischer (Lügen-, Streit-, Tugend-, Witzbold) oder auf verbaler Basis (Rauf-, Sauf-, Trunkenbold). Daraus als Neubildung Bold m. ‘kleiner, lästiger Hausgeist, Wichtel’ (15. Jh.).
Zitationshilfe
„Bold“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bold>, abgerufen am 10.07.2020.

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