Bon, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bons · Nominativ Plural: Bons
Aussprache
HerkunftFranzösisch
Wortbildung mit ›Bon‹ als Letztglied: ↗Essensbon · ↗Getränkebon · ↗Kassenbon · ↗Pfandbon · ↗Schnapsbon · ↗Warenbon
eWDG, 1967

Bedeutung

Gutschein
a)
Marke, die zur Entgegennahme von Speisen, Getränken berechtigt
Beispiele:
zum Betriebsfest erhielten alle Kollegen Bons
Bons werden ausgegeben
jeder Bon hat einen bestimmten Geldwert
seinen Bon dem Kellner, am Büfett abgeben
der Kellner gibt den Bon in die Küche
b)
Kassenquittung, die zur Entgegennahme der bezahlten Ware berechtigt
Beispiele:
die Kassiererin gab dem Käufer seinen Bon über den gezahlten Betrag
den Bon bei der Warenausgabe hinreichen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Bon · bongen
Bon m. ‘Gutschein, Kassenzettel’. Ende des 18. Jhs. wird frz. bon, Substantivierung des Adjektivs frz. bon ‘gut’ (aus gleichbed. lat. bonus), in der Bedeutung ‘Zahlungsverpflichtung, Zahlungsanweisung, akzeptierter Wechsel’ übernommen. Bon ist ursprünglich das Wort, mit dem der Zahlungspflichtige den Schein anerkennt, das Akzept eines Wechsels; es kann in Fügungen wie bon pour … (‘gut für …’) mit Angabe einer Geldsumme erscheinen. Schon in der frz. Geschäftssprache wird bon zur Bezeichnung des mit einem solchen Vermerk versehenen Scheins. Dazu (der Aussprache folgend in dt. Schreibweise) bongen Vb. ‘einen Bon ausstellen’ (20. Jh.), redensartlich (ist) gebongt ‘(ist) registriert’, übertragen ‘erledigt, in Ordnung’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Beleg · Bon · ↗Kassenbon · ↗Kassenzettel · ↗Quittung
Synonymgruppe
Bon · ↗Marke

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abgabe Heft Landrat Song Super-Ferienpaß Tournee Vorlage einlösen entsprechend singen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bon‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bon: Es sind tatsächlich noch lange nicht alle Details ausgehandelt.
Die Zeit, 14.10.1999, Nr. 42
Die Zahlung erfolgt in staatlichen Bons, die ab 1997 eingelöst werden können.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1994]
Durch die nicht vorhandenen Bons würde auch das andere ruchbar werden.
Hartung, Hugo: Wir Wunderkinder, Düsseldorf: Droste Verl. 1970 [1959], S. 201
Ich lachte, legte meine vierhundert Mark auf den Tisch und schrieb über siebenhundert Mark einen Bon.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 26447
Die Kassiererin am Eingang schrieb in deutscher Schrift einen Bon aus.
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 957
Zitationshilfe
„Bon“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bon>, abgerufen am 16.11.2018.

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