Bonapartismus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBo-na-par-tis-mus
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

autoritärer Herrschaftsstil in Frankreich unter den Kaisern Napoleon I. u. Napoleon III

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch der Bonapartismus, in der Zeit seines Glanzes, war keine eigentliche Tyrannei der Mehrheit gewesen.
Mann, Golo: Politische Entwicklung Europas und Amerikas 1815-1871. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 17312
In Frankreich haben die Revolution und entscheidend der Bonapartismus die Bürokratie allherrschend gemacht.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 1028
Das, was man uns anbietet, ist keine Republik; es ist bestenfalls eine Art aufgeklärter Bonapartismus.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1962]
Jetzt sei es an der Zeit, die deutsche Arbeiterklasse für ihren Sieg über den Bonapartismus zu belohnen.
Die Zeit, 04.09.1970, Nr. 36
Leider verzichtete Moore auf eine knappe soziologische Analyse des Bonapartismus.
Die Zeit, 24.10.1969, Nr. 43
Zitationshilfe
„Bonapartismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bonapartismus>, abgerufen am 25.08.2019.

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