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Bonbon, der oder das

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bonbons · Nominativ Plural: Bonbons
GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Bonbons · Nominativ Plural: Bonbons
Aussprache
WorttrennungBon-bon
HerkunftFranzösisch
Wortbildung mit ›Bonbon‹ als Erstglied: ↗Bonbonbüchse · ↗Bonbonfabrik · ↗Bonbonmacher · ↗Bonbonmasse · ↗Bonbonpapier · ↗Bonbonschachtel · ↗bonbonfarben · ↗bonbonfarbig · ↗bonbonrosa
 ·  mit ›Bonbon‹ als Letztglied: ↗Brustbonbon · ↗Eukalyptusbonbon · ↗Fruchtbonbon · ↗Hustenbonbon · ↗Karamellbonbon · ↗Knallbonbon · ↗Lutschbonbon · ↗Malzbonbon · ↗Pfefferminzbonbon · ↗Sahnebonbon · ↗Schokoladebonbon · ↗Schokoladenbonbon · ↗Startbonbon · ↗Stielbonbon
eWDG, 1967

Bedeutung

(gefülltes) Zuckerplätzchen
Beispiele:
eine Tüte, Schachtel Bonbons
jmdm. einen Bonbon anbieten
sich [Dativ] ein Bonbon in den Mund stecken
Bonbons lutschen
ein kleines, großes, säuerliches, gefülltes, klebriges Bonbon
Bonbons gegen den Husten, die Heiserkeit
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Bonbon · Bonbonniere
Bonbon m. n. ‘Zuckerplätzchen’. Mitte des 18. Jhs. wird gleichbed. frz. bonbon übernommen, ein aus der Kindersprache stammendes substantiviertes wiederholtes bon ‘gut’ (s. ↗Bon). Bonbonniere f. ‘Dose, Packung mit Pralinen, Fondants’, frz. bonbonnière, Entlehnung gegen Ende des 18. Jhs., zuvor Bonbonschachtel.

Thesaurus

Synonymgruppe
Bonbon  ●  ↗Klümpchen  regional · Täfeli  schweiz. · ↗Zuckerl  österr., bair. · Zältli  schweiz. · Bömsken  ugs., ruhrdt.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Beigabe · ↗Bonus · ↗Dreingabe · ↗Extra · ↗Nachschlag · ↗Naturalrabatt · ↗Zugabe  ●  Bonbon  fig. · ↗Draufgabe  österr.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Banane Gummibärchen Kaugummi Keks Konfetti Kugelschreiber Lakritz Limonade Lutschen Lutscher Marmelade Praline Schokolade Schokoriegel Süßigkeit Tüte Wundertüte auswickeln besonder eingewickelt einwickeln klebrig lutschen scheiße süß vergiftet verpackt versüßen verteilt zuckerfrei

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bonbon‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn ich Lust habe, dann knallt da mal wieder ein Bonbon.
Die Welt, 08.02.2005
Ein möglicher Käufer würde einige Bonbons erstehen mit viel Papier darum, für das er gleichwohl zahlen müsste.
Süddeutsche Zeitung, 24.11.2001
Also wird es wohl richtig sein, sich mit einem Bonbon zu bescheiden.
Ichenhäuser, Ernst Z.: Erziehung zum guten Benehmen, Berlin: Volk u. Wissen 1983, S. 83
Ein Kind hat eine Schale mit Bonbons erspäht; die Freude ist groß.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind ` Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 387
Das Lutschen eines Bonbons ist besser als ein immer lebhafter werdendes Räuspern und Husten.
Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 196
Zitationshilfe
„Bonbon“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bonbon>, abgerufen am 20.10.2018.

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