Bonne, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bonne · Nominativ Plural: Bonnen
Aussprache
WorttrennungBon-ne
HerkunftFranzösisch
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltet Kinderwärterin und Kindererzieherin
Beispiel:
eine französische, englische Bonne

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einig waren wir drei eigentlich nur, wenn es galt, unseren französischen Bonnen einen Schabernack zu spielen.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 4682
Mama, du bist im Grabe, Dienstboten und Bonnen sind verheiratet oder gestorben.
Altenberg, Peter: Märchen des Lebens. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1908], S. 6255
Eine elsässische Bonne, die den Kindern leidlich Französisch beibrachte, blieb vierzehn Jahre im Traklschen Haushalt.
Die Zeit, 23.01.1995, Nr. 04
Als ich das kleine Mädchen mit seiner Bonne im Aufzug traf und sie artig "Bonjour" sagte, wusste ich auch nicht, wer sie war.
Die Welt, 22.12.2003
Die äußeren Bonnen freilich gewannen bisweilen mit der Verwitterung des geistigen Gehalts an Glanz Und Geschlossenheit.
Myers, A. R.: Europa im 14. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 3073
Zitationshilfe
„Bonne“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bonne>, abgerufen am 21.02.2019.

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