Boogie-Woogie, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Boogie-Woogies/Boogie-Woogie · Nominativ Plural: Boogie-Woogies
Aussprache 
Worttrennung Boo-gie-Woo-gie
Herkunft Englisch
eWDG, 1967

Bedeutung

Jazz mit exzentrischen Tanzrhythmen
Beispiel:
einen Boogie-Woogie spielen, tanzen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Boogie-Woogie m. Die Bezeichnung des vermutlich aus den Südstaaten der USA stammenden, in den 20er und 30er Jahren des 20. Jhs. auch in Europa bekannt gewordenen exzentrischen Jazzrhythmus ist etymologisch nicht geklärt. Vermutlich handelt es sich um eine lautmalende Nachahmung der ostinaten, meist vom Klavier getragenen Baßfiguren, die diesen Stil kennzeichnen.

Typische Verbindungen zu ›Boogie-Woogie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Boogie-Woogie‹.

Verwendungsbeispiele für ›Boogie-Woogie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch die Ohren versuche ich, vor diesem ständigen Boogie-Woogie und Swing zu verschließen.
Die Zeit, 14.04.1989, Nr. 16
Für ihn ist der Boogie-Woogie die heißeste Musik, die je für das Klavier erfunden wurde.
Bild, 18.11.2003
Darauf waren sie beim Tanzen in der Diskothek zu sehen, vielleicht beim Boogie-Woogie.
Süddeutsche Zeitung, 02.05.2001
Es sei die "heißeste Musik, die je für das Klavier erfunden wurde", sagte Axel Zwingenberger einmal über Boogie-Woogie.
Die Welt, 08.12.2003
Aus dem behäbigen Biergartenrock seiner Truppe wird schlagartig wilder, rumorender Boogie-Woogie.
Der Tagesspiegel, 21.06.1997
Zitationshilfe
„Boogie-Woogie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Boogie-Woogie>, abgerufen am 04.06.2020.

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