Boom, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Booms · Nominativ Plural: Booms
Aussprache
HerkunftEnglisch
Wortbildung mit ›Boom‹ als Erstglied: ↗Boomphase  ·  mit ›Boom‹ als Letztglied: ↗Babyboom · ↗Bauboom · ↗Börsenboom · ↗Exportboom · ↗Wirtschaftsboom
eWDG, 1967

Bedeutung

plötzlicher und kurzer wirtschaftlicher Aufschwung, Hochkonjunktur
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Boom m. ‘plötzlicher Aufschwung in der Wirtschaft, anhaltende Hochkonjunktur’. Um 1900 gelangt amerik.-engl. boom ins Dt.; wahrscheinlich zu lautmalendem engl. boom ‘Gebrumme, Dröhnen, Brausen’, to boom ‘dumpf summen, brummen, mit großer Geschwindigkeit segeln’. Dem amerik. Geschäftsausdruck liegt vielleicht die Vorstellung eines schnell dahinsegelnden Schiffes zugrunde.

Thesaurus

Synonymgruppe
Blüte · ↗Blütezeit · ↗Glanzzeit · ↗Hausse · Hoch-Zeit · ↗Hochblüte · ↗Hochphase · ↗Hochzeit · obere Wendepunktphase  ●  Boom  fig. · ↗Hochkonjunktur  fig.
Oberbegriffe
Assoziationen
Ökonomie
Synonymgruppe
Boom · ↗Bullenmarkt · ↗Hausse · ↗Hochkonjunktur
Oberbegriffe
  • Konjunkturphase
Antonyme

Typische Verbindungen
computergeneriert

Billigflieger Immobilienmarkt Lebensversicherung Mobilfunk New Economy Schattenseite Smartphone abebben abflauen anhalten anhaltend anheizen ausgelöst auslösen beispiellos bescheren derzeitig erhofft erleben erwartet partizipieren profitieren regelrecht teilhaben ungeahnt ungebremst ungebrochen verzeichnen wahr zehnjährig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Boom‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dort hat das Interesse nach dem anfänglichen Boom merklich nachgelassen.
Süddeutsche Zeitung, 26.04.2004
Doch den Boom, den die Region erleben würde, konnte er damals noch nicht ahnen.
Der Tagesspiegel, 23.10.2003
Der Boom, an dem die Stadt zu ersticken drohte, bricht mit einemmal ab.
Schlögel, Karl: Petersburg, München Wien: Carl Hanser Verlag 2002, S. 77
In anderen europäischen Ländern, die weniger zerstört waren, aber zeitweilig einen anderen Politik-Mix anwandten, ließen die Modernisierung und der Boom länger auf sich warten.
Schwarz, Hans-Peter: Anmerkungen zu Adenauer, München: Deutsche Verlags-Anstalt 2005 [2004], S. 45
Die heute wieder vielbeschworene »Gründerzeit« war nicht zuletzt ein großes Schwindelunternehmen, das den großen Boom des ersten Industrialisierungsschubs nicht etwa begründete, sondern abschloß.
Kurz, Robert: Schwarzbuch Kapitalismus, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 216
Zitationshilfe
„Boom“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Boom>, abgerufen am 20.01.2019.

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