Boxer, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Boxers · Nominativ Plural: Boxer
Aussprache 
Worttrennung Bo-xer (computergeneriert)
Wortzerlegung boxen-er
Wortbildung  mit ›Boxer‹ als Erstglied: ↗Boxerhandschuh · ↗Boxernase · ↗Boxershorts · ↗Boxerstellung · ↗boxerisch
 ·  mit ›Boxer‹ als Letztglied: ↗Amateurboxer · ↗Berufsboxer · ↗Defensivboxer · ↗Meisterboxer · ↗Offensivboxer · ↗Preisboxer · ↗Profiboxer · ↗Schwergewichtsboxer
eWDG, 1967

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von boxen (1)
Beispiele:
ein berühmter, bekannter Boxer
der Ringrichter trennt die Boxer aus der Umklammerung
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

boxen · Boxkampf · Boxer
boxen Vb. ‘mit den Fäusten kämpfen’. Engl. to box ‘mit der Hand schlagen’, dessen Herleitung unsicher ist (vielleicht lautmalend und verwandt mit dt.pochen, s. d.), wird mit Bekanntwerden des in England als Sport ausgeübten Faustkampfs im letzten Drittel des 18. Jhs. (anfangs häufig baxen, wohl infolge mündlicher Übernahme) ins Dt. entlehnt. Boxkampf m. engl. boxing-match (um 1900). Boxer m. ‘Faustkämpfer’ (Ende 18. Jh., zunächst auch Baxer), engl. boxer; im Dt. übertragen (auf die Kampfbereitschaft anspielend) ‘der Bulldogge ähnlicher Hund’ (um 1900).

Thesaurus

Synonymgruppe
Boxer · ↗Faustkämpfer
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Boxer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Boxer‹.

Verwendungsbeispiele für ›Boxer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vier Wochen lang bereitet sich auch der berufsmäßige Boxer, unter Zusammenfassung aller seiner körperlichen und geistigen Kräfte, auf diesen Minutenkampf vor.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 11.03.1924
Er ist Boxer - und deshalb fällt er auch öfter mal schwer.
Bild, 16.10.2003
Es ist merkwürdig; da sitzt man und hält Boxer, die dafür bezahlt werden, sich gegenseitig die Fressen zu polieren, für lächerlich, bescheuert und uninteressant.
konkret, 1992
Die Boxer im Weiß der Seile schütteln sich die Hände in den ungefügen Boxhandschuhen und lächeln wie zum Fotografieren.
Baum, Vicky: Menschen im Hotel, München: Droemersche Verlagsanstalt 1956 [1929], S. 239
Andere Boxer lauern auf ihre Gelegenheit, darauf, ihren »Lieblingsschlag« setzen zu können.
konkret, 1995
Zitationshilfe
„Boxer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Boxer#1>, abgerufen am 30.09.2020.

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Boxer, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Boxers · Nominativ Plural: Boxer
Aussprache 
Worttrennung Bo-xer (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

mittelgroßer, der Bulldogge ähnlicher Wachhund, der anhänglich, gutmütig und mutig ist
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

boxen · Boxkampf · Boxer
boxen Vb. ‘mit den Fäusten kämpfen’. Engl. to box ‘mit der Hand schlagen’, dessen Herleitung unsicher ist (vielleicht lautmalend und verwandt mit dt.pochen, s. d.), wird mit Bekanntwerden des in England als Sport ausgeübten Faustkampfs im letzten Drittel des 18. Jhs. (anfangs häufig baxen, wohl infolge mündlicher Übernahme) ins Dt. entlehnt. Boxkampf m. engl. boxing-match (um 1900). Boxer m. ‘Faustkämpfer’ (Ende 18. Jh., zunächst auch Baxer), engl. boxer; im Dt. übertragen (auf die Kampfbereitschaft anspielend) ‘der Bulldogge ähnlicher Hund’ (um 1900).

Thesaurus

Synonymgruppe
Boxer · ↗Faustkämpfer
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Boxer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Boxer‹.

Verwendungsbeispiele für ›Boxer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Hund, ein stämmiger Boxer, lief hinter dem Wagen her.
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1960], S. 84
Der Regen pladdert bis tief in die Nacht hinein, hält Ochsen, Esel, meinen Hund Boxer und mich selbst lange wach.
Peters, Carl: Im Goldland des Altertums, München: Lehmann 1902, S. 156
Es ist merkwürdig; da sitzt man und hält Boxer, die dafür bezahlt werden, sich gegenseitig die Fressen zu polieren, für lächerlich, bescheuert und uninteressant.
konkret, 1992
Die Boxer im Weiß der Seile schütteln sich die Hände in den ungefügen Boxhandschuhen und lächeln wie zum Fotografieren.
Baum, Vicky: Menschen im Hotel, München: Droemersche Verlagsanstalt 1956 [1929], S. 239
Es sah wie das Gesicht eines Boxers aus, der viele Schläge erhalten hat.
Koeppen, Wolfgang: Der Tod in Rom. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1954], S. 930
Zitationshilfe
„Boxer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Boxer#2>, abgerufen am 30.09.2020.

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