Bräsigkeit

WorttrennungBrä-sig-keit
Wortzerlegungbräsig-keit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(besonders) norddeutsch bräsiges Benehmen; Dickfelligkeit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Politische Macht ist das beste Mittel gegen Verspießerung und Bräsigkeit.
Die Zeit, 26.08.2013, Nr. 34
Tatsächlich klingen R.E. M. so vital wie lange nicht, haben erfolgreich alle Bräsigkeit abgelegt, ohne das Alter verleugnen zu wollen.
Die Zeit, 25.03.2008, Nr. 14
Warum ist die Kassenbrille selbst heute, wo es sie ohnehin kaum noch gibt, Synonym für unsportliche Bräsigkeit und weltfremdes Strebertum?
Süddeutsche Zeitung, 20.08.2003
Denn Cocktailbars sind Metropolenkultur und punktuelle Triumphe über preußische Bräsigkeit.
Der Tagesspiegel, 15.02.2001
Die gelten einem vom Grauschleier befreiten, polierten, aber humanen Beethoven ohne zeremoniös zementierte Bräsigkeit.
Die Welt, 19.05.2001
Zitationshilfe
„Bräsigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bräsigkeit>, abgerufen am 17.09.2019.

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