Brät, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Brät(e)s · Nominativ Plural: Bräte
Aussprache
Wortbildung mit ›Brät‹ als Erstglied: ↗Bratwurst
eWDG, 1967

Bedeutung

landschaftlich, (besonders) schweizerisch feingehacktes Fleisch, Bratwurstfleisch
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Brät n. schweiz. ‘feingehacktes Wurstfleisch’ (17. Jh.), eigentlich ein Wort für ‘rohes Fleisch’ wie in ↗Wildbret ‘Fleisch gejagter Tiere’ (s. d.), verwandt mit ↗Braten m. ‘schieres, eßbares Fleisch’ (s. d.). Vielleicht anzuschließen an das Kollektivum spätmhd. gebræte.

Thesaurus

Synonymgruppe
Brät · Wurstbrät
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man könnte aber auch Kalb oder Lamm nehmen, Mett oder Brät untermischen.
Der Tagesspiegel, 04.07.2004
Und flugs wurden alle Apparaturen weitergeschoben, auf die nächsten sechs Meter Brät.
Süddeutsche Zeitung, 06.10.1999
Kalte Rosmarin-Schinkenmasse unter das Brät arbeiten, mit Weinbrand und Pastetengewürz abschmecken.
Bild, 05.02.1998
Das Brät, das Ziel der Biegierde, bleibt so im Mund zurück.
Die Welt, 13.05.2000
Zitationshilfe
„Brät“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Brät>, abgerufen am 12.11.2019.

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