Brüllaffe, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBrüll-af-fe (computergeneriert)
WortzerlegungbrüllenAffe
eWDG, 1967

Bedeutung

in waldigen Gegenden Südamerikas gesellig lebender Affe, dessen stark entwickeltes Stimmorgan weithin erschallt

Thesaurus

Synonymgruppe
Krakeeler · ↗Lärmer · ↗Radaumacher · ↗Schreihals  ●  Brüllaffe  ugs.
Oberbegriffe
  • unangenehme Person  ●  ↗Unsympath  männl. · Unsympathin  weibl.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Horde schwarz

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Brüllaffe‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Rufe der Brüllaffen, die ihren Namen völlig zu Recht tragen, hallen durch den Wald.
Süddeutsche Zeitung, 15.10.1996
Warum aber Brüllaffen beide Fähigkeiten besitzen, kann kein Forscher begründen.
Die Welt, 19.06.2003
So beschreiben Reisende den kilometerweit hörbaren Gesang jener „asiatischen Brüllaffen“.
Die Zeit, 29.05.1970, Nr. 22
Er geniert sich nicht, den mächtigsten Mann Englands einen Brüllaffen zu nennen.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 03.03.1918
Am mittleren Amazonas und in den Wäldern Kolumbiens begrüßt das dumpfe Heulen der kupferroten Brüllaffen allmorgendlich den über den Horizont emporsteigenden Sonnenball.
Natzmer, Gert von: Tierstaaten und Tiergesellschaften, Berlin: Safari-Verl. 1967, S. 183
Zitationshilfe
„Brüllaffe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Brüllaffe>, abgerufen am 10.12.2019.

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