Brachse, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Brachse · Nominativ Plural: Brachsen
Worttrennung Brach-se
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

in Seen und langsam fließenden Gewässern lebender Karpfenfisch
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Brachse · Brachsen
Brachse f. Brachsen m. grünlich-blau glänzender Karpfenfisch, ahd. brahsa, brehsa, brahsma f., brahsmo m. (Hs. 12. Jh.), mhd. brahsem, brasme, bresme m., mnd. brassem m. (germ. *brahsmō-), asächs. bressemo, mnd. bressem, bresem m. (germ. *brehsmō-, aus *brahsimō-). Herkunft ungewiß. Vielleicht verwandt mit mhd. brehen, anord. brjā ‘leuchten, glänzen, funkeln’ (germ. *brahs-, *brehs-) im Hinblick auf die zwar dunkle, aber glänzende Färbung?

Thesaurus

Zoologie
Synonymgruppe
Blei · Brachse · Brachsen · Brachsme · Brachsmen · Brasse · Bresen · Pliete  ●  Abramis brama  fachspr.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Brachse‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als erster Fisch bekam dies die Brachse zu spüren, eine mit den Karpfen verwandte Art.
o. A.: Seen sauber - Fischer sauer. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1999]
Mit dem hohen Nährstoffgehalt hielten sich dann auch Flussbarsche, Rotaugen und Brachsen.
Süddeutsche Zeitung, 02.08.2001
Als Speisefisch kämen die grätenreichen Rotaugen, Rotfedern und Brachsen so gut wie nicht in Frage.
Süddeutsche Zeitung, 08.03.2000
Verlierer sind ausgerechnet seltene Arten wie Äschen, Huchen, Bachforellen, Gewinner die ohnehin häufigen Brachsen, Döbel und Karpfen.
Die Zeit, 14.11.2011, Nr. 46
Zitationshilfe
„Brachse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Brachse>, abgerufen am 24.09.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Brachschwalbe
Brachpieper
Brachmond
Brachmonat
brachliegen
Brachsen
Brachvogel
Brachydaktylie
Brachygnathie
brachykatalektisch