Brautkranz, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBraut-kranz
WortzerlegungBrautKranz
eWDG, 1967

Bedeutung

Kranz, Myrtenkranz, den die Braut am Tage der Hochzeit auf dem Kopf trägt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Brautschleier war da und dort üblich, der Brautkranz ist römisch, aber in Deutschland schon im zehnten Jahrhundert bekannt.
Fischer, Hermann: Grundzüge der Deutschen Altertumskunde, Leipzig: Quelle & Meyer 1917 [1908], S. 74
Mit Perlen und Gold reich aufgeputzt, einen Brautkranz im Haar, schaut das hübsche Kind mit dem leichten Silberblick etwas zögerlich in ihre Zukunft.
Süddeutsche Zeitung, 14.03.2003
Die Archäologen vermuten, daß diese Totenkränze für Laien Ersatz für den Brautkranz bei unverheiratet gestorbenen Mädchen darstellen sollten.
Süddeutsche Zeitung, 08.12.1994
Zur kirchlichen Trauung trägt die Braut meistens ein weißes Kleid, einen langen, weißen Brautschleier und einen Brautkranz von Myrten oder Orangeblüten.
Gleichen-Russwurm, Alexander von: Der gute Ton. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1932], S. 21538
Die Intensität der Eingangsszene erreicht Konwitschnys Hamburger "Freischütz" jedoch nur noch in einer einzigen Szene, nämlich der Verwechslung von Agathes Brautkranz mit der Totenkrone.
Der Tagesspiegel, 02.11.1999
Zitationshilfe
„Brautkranz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Brautkranz>, abgerufen am 15.11.2019.

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