Brettspiel, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Brettspiel(e)s · Nominativ Plural: Brettspiele
Aussprache  [ˈbʀɛtʃpiːl]
Worttrennung Brett-spiel
Wortzerlegung  Brett Spiel
eWDG und ZDL

Bedeutung

Spiel, bei dem meist mehrere Personen ein Spielbrett oder einen Spielplan und dazu Spielfiguren, Spielkarten o. Ä. verwenden
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: ein bekanntes, erfolgreiches, klassisches, strategisches Brettspiel; ein asiatisches, japanisches Brettspiel
als Akkusativobjekt: ein Brettspiel spielen
als Genitivattribut: die Regeln eines Brettspiels
Beispiele:
Schach, Dame, Mühle sind BrettspieleWDG
Sudoku ist in, man braucht nur Papier, Bleistift, Radiergummi und Hirn für den Rätselspaß. Jetzt gibt es auch ein Brettspiel zum Zahlenrätsel, das aus einem Spielplan mit vielen kleinen Quadraten und aus Zahlenkärtchen besteht. [Berliner Zeitung, 14.12.2005]
Der Kölner Designer [Dennis Lohausen] gehört zu den erfolgreichsten Illustratoren von Brett‑ und Kartenspielen. Im Spielemuseum können Besucher jetzt die vielen Werke bestaunen – und selbst ausprobieren. Sie reichen von der einfachen »Mensch ärgere Dich nicht«‑Variante bis zum exotischen Brettspiel »Camel Up«, bei dem die Spieler ein Kamelrennen veranstalten. [Spielbrett-Künstler stellt in Chemnitz aus, 26.10.2021, aufgerufen am 27.10.2021]
»Herr der Ringe – Der Ringkrieg« ist ein strategisches Brettspiel für 2 bis 4 Spieler ab 12 Jahren. [Berliner Morgenpost, 21.11.2009]
Derzeit besteht das Angebot aus mehr als 70 Spielen, darunter Klassiker wie Doppelkopf und Backgammon, aber auch ausgezeichnete moderne Brettspiele wie »Die Siedler von Catan« oder »Carcassonne«. [Die Welt, 15.10.2005]
»Deutschlandreise«, so hieß das Brettspiel, bei dem es darum ging, dass jeder Spieler mit seiner Spielfigur alle Städte in Deutschland erreichen und von ihnen wieder nach Hause zurückkehren sollte. [Süddeutsche Zeitung, 06.11.2002]
Mühlespiel, ein Brettspiel zwischen zwei Personen, von denen jede neun Steine erhält; beide suchen, erst abwechselnd setzend, dann ziehend, möglichst oft je drei Steine nebeneinander (eine Mühle) auf drei Punkte einer Linie der vorgezeichneten Figur des Brettes zu bringen, wobei jedesmal ein Stein des Gegners weggenommen werden darf; verloren hat, wer seine Steine bis auf zwei eingebüßt hat. [Brockhaus’ Kleines Konversations-Lexikon. Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 45207]

letzte Änderung:

Zum Originalartikel des WDG gelangen Sie hier.

Thesaurus

Synonymgruppe
Brettspiel [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Oberbegriffe
Unterbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Brettspiel‹ (computergeneriert)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Brettspiel‹.

Zitationshilfe
„Brettspiel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Brettspiel>, abgerufen am 21.01.2022.

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