Brieföffner, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBrief-öff-ner
WortzerlegungBriefÖffner
eWDG, 1967

Bedeutung

spitzes, scharfes Werkzeug, mit dem Briefumschläge aufgeschlitzt werden

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Praktikantin sticht mit einem Brieföffner in ein weißes Kuvert ohne Absender.
Bild, 06.01.2004
Ich zeige ihm einen elfenbeinernen Brieföffner von seiner Hand, den ich immer bei mir führe, auch auf Reisen.
Die Zeit, 08.09.1949, Nr. 36
Er betrachtet das massive Schreibgerät, hebt einen metallisch funkelnden Brieföffner auf und läßt ihn mit leisem Klirren wieder auf die Platte fallen.
Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 78
Er holt sich den Brief Annas wieder heran, wiegt ihn in der Hand, greift nach dem Brieföffner.
Feuchtwanger, Lion: Die Geschwister Oppermann, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1933], S. 8
Ein Sekretär der staatlichen Post brachte einen Brieföffner mit Bernsteingriff.
Grass, Günter: Die Rättin, Darmstadt: Luchterhand 1986, S. 289
Zitationshilfe
„Brieföffner“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Brieföffner>, abgerufen am 24.06.2019.

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