Briefgeheimnis, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungBrief-ge-heim-nis (computergeneriert)
WortzerlegungBriefGeheimnis
eWDG, 1967

Bedeutung

Unverletzbarkeit der Postsendungen
Beispiele:
die Verfassung garantiert das Briefgeheimnis
das Briefgeheimnis wahren
die Verletzung des Briefgeheimnisses

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bruch Fernmeldegeheimnis Grundrecht Unverletzlichkeit Verletzung Wahrung gewahren unverletzlich verletzen wahren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Briefgeheimnis‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sprechen von einem Bruch des Briefgeheimnisses - wie soll der stattgefunden haben?
Die Welt, 11.12.2003
Das in der Verfassung verbürgte Briefgeheimnis gilt für offene Briefe natürlich nicht.
Die Zeit, 06.03.1992, Nr. 11
Das Briefgeheimnis ist heilig und soll von allen hochgehalten werden.
o. A. [Tante Lisbeth]: Anstandsbüchlein für junge Mädchen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1908], S. 15908
Da wurde munter das Briefgeheimnis verletzt, und auf mich schoß man dafür moralische Pfeile.
Hartung, Hugo: Ich denke oft an Piroschka, Frankfurt a. M.: Büchergilde Gutenberg 1980 [1954], S. 100
Wohl sichert die Verfassung jedermann die Unantastbarkeit der Person, der Wohnung und des Briefgeheimnisses zu.
Gitermann, Valentin: Die Russische Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 6659
Zitationshilfe
„Briefgeheimnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Briefgeheimnis>, abgerufen am 19.10.2018.

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