Briefmarkt, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Briefmarkt(e)s · Nominativ Plural: Briefmärkte
WorttrennungBrief-markt
WortzerlegungBriefMarkt
Wahrig und DWDS, 2018

Bedeutung

Wirtschaft, Post Wirtschaftszweig, der die Beförderung und Zustellung von (adressierten) Postsendungen, insbesondere Briefen, umfasst
siehe auch Postmarkt
Beispiele:
Die Post habe trotz der Öffnung der Briefmärkte hierzulande noch immer einen Marktanteil von 80 Prozent. [Süddeutsche Zeitung, 22.12.2015]
Auf dem Briefmarkt hat trotz voller Marktöffnung [für private Postdienste] im Jahr 2008 die Deutsche Post nach wie vor das Sagen. [Die Zeit, 29.05.2013 (online)]
Hinter der Öffnung der europäischen Briefmärkte steht die Hoffnung, dass mehr Anbieter für neue Produkte und sinkende Preise sorgen. [Die Zeit, 14.06.2007, Nr. 25]
Ende 2007 wird im deutschen Postmarkt mit der Liberalisierung des Briefmarktes die letzte Monopolbastion fallen. [Neue Zürcher Zeitung, 12.06.2007]
Durch die für 2003 geplante Freigabe des Briefmarktes wird die Post nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel zwei Milliarden Mark Umsatz verlieren. [Süddeutsche Zeitung, 07.06.1999]
Kollokation:
als Genitivattribut: die Liberalisierung, Öffnung des Briefmarktes

Typische Verbindungen
computergeneriert

Einstieg Freigabe Liberalisierung Wettbewerb Wettbewerber britisch einsteigen freigeben gesamt heimisch japanisch liberalisiert lukrativ niederländisch zweitgroß Öffnung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Briefmarkt‹.

Zitationshilfe
„Briefmarkt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Briefmarkt>, abgerufen am 17.10.2019.

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