Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Brieftasche, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Brieftasche · Nominativ Plural: Brieftaschen
Aussprache 
Worttrennung Brief-ta-sche
Wortzerlegung Brief Tasche
Wortbildung  mit ›Brieftasche‹ als Letztglied: Lederbrieftasche
eWDG

Bedeutung

kleine Tasche, oft mit Fächern, in der man Geld und Briefe bei sich trägt
Beispiele:
seine Brieftasche herausziehen, aufklappen
scherzhaftseine Brieftasche zücken
eine dicke, gefüllte, lederne Brieftasche
Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat B1.

Thesaurus

Synonymgruppe
Brieftasche · Geldbeutel · Geldbörse · Geldsack · Portemonnaie · Portmonee  ●  Geldtasche  österr.

Typische Verbindungen zu ›Brieftasche‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Brieftasche‹.

Verwendungsbeispiele für ›Brieftasche‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er holte Geld aus seiner großen Brieftasche, Geld für den Schlafwagen. [Koeppen, Wolfgang: Der Tod in Rom. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1954], S. 627]
Künftig wird elektronisch bezahlt, auf das papierlose Büro folgt die papierlose Brieftasche. [Die Zeit, 27.06.1997, Nr. 27]
Fahrig blätterte der Kunde in der Brieftasche, Geld fand er nicht. [Der Spiegel, 13.07.1981]
Noch hatte er nichts von dem Verlust seiner Brieftasche gemerkt. [Dominik, Hans: John Workmann der Zeitungsboy, Biberach an d. Riss: Koehler 1954 [1925], S. 189]
Ich habe es jetzt hinten in der Brieftasche stecken, also immer bei mir. [Brief von Ernst G. an Irene G. vom 04.05.1943, Feldpost-Archive mkb-fp-0270]
Zitationshilfe
„Brieftasche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Brieftasche>.

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