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Brillanz, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Brillanz · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Bril-lanz
Herkunft Französisch
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben ausgezeichnete, glänzende Technik
Beispiele:
mit Brillanz spielen, singen
seine rednerische, technische, leider etwas oberflächliche Brillanz
andererseits aber vermag er [der Aphorismus] auch den Verwöhnten zu befriedigen durch die ... Brillanz seiner Formulierung [ BecherPoet. Konfession39]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

brillieren · brillant · Brillant · Brillanz
brillieren Vb. ‘glänzen, sich durch besondere Begabung hervortun’, zu Anfang des 18. Jhs. zu gleichbed. frz. briller, das im 16. Jh. aus ital. brillare entlehnt ist, gebildet. Im Dt. von Anfang an vorwiegend auf Menschen bezogen. Das Wort gehört wahrscheinlich mit einer zu vermutenden Ausgangsbedeutung ‘glänzen wie ein Beryll’ zu Beryll (s. ↗Brille). brillant Adj. ‘glänzend, hervorragend’ (Anfang 18. Jh., seit der 1. Hälfte des 19. Jhs. häufiges Modewort), frz. brillant, Part. Präs. zu frz. briller (s. oben). Dazu substantiviertes Brillant m. ‘geschliffener Diamant’ (Anfang 17. Jh.), frz. brillant m., und (wohl zuerst französierend im Dt. ohne frz. Vorlage gebildetes) Brillanz f. (Anfang 19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Brillanz · Funkeln · ↗Glanz · Leuchten · ↗Strahlung
Synonymgruppe
Brillanz · ↗Trefflichkeit · ↗Vortrefflichkeit · ↗Vorzüglichkeit

Typische Verbindungen zu ›Brillanz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Brillanz‹.

Verwendungsbeispiele für ›Brillanz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den Farben fehlt etwas Brillanz, sie sind jedoch ausreichend satt.
C't, 2001, Nr. 11
Der Weg dorthin führte ihn bislang zu immer höherer technischer Brillanz.
Süddeutsche Zeitung, 15.07.1999
Ebenso bewahrt ihn die diskrete, oftmals kontemplative Haltung vor äußerlicher Brillanz.
Göthel, Folker: Radicati. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 42692
Von größerer Bedeutung für die Wirkung eines Werkes sei seine künstlerische Brillanz.
Busch, Werner: Das sentimentalische Bild, München: Beck 1993, S. 479
Die Bilder sind homogen und von hoher Farbsättigung, Schärfe und Brillanz sind ausgezeichnet.
o. A.: Lexikon der Kunst - F. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 2397
Zitationshilfe
„Brillanz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Brillanz>, abgerufen am 28.11.2020.

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