Brombeere, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Brombeere · Nominativ Plural: Brombeeren
WorttrennungBrom-bee-re
Wortbildung mit ›Brombeere‹ als Erstglied: ↗Brombeerblatt · ↗Brombeerbusch · ↗Brombeergestrüpp · ↗Brombeerhecke · ↗Brombeerkompott · ↗Brombeerlikör · ↗Brombeermarmelade · ↗Brombeerranke · ↗Brombeerstrauch
eWDG, 1967

Bedeutung

wohlschmeckende und saftige schwarze Beere, die an einem wild wachsenden, starke Stacheln tragenden Strauch unserer Wälder wächst und gern gesammelt wird
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Brombeere f. mit Stacheln besetzter Strauch und dessen dunkelrote bis schwarze Frucht. Ahd. brāmberi (10. Jh.), mhd. brāmber ist eine Zusammensetzung aus ahd. beri, nhd.Beere (s. d.) und ahd. brāmo m., brāma f. ‘Dornstrauch’ (8. Jh.), mhd. brāme m., mnd. brām m., mnl. brame f. Verwandte sind aengl. brōm, engl. broom ‘Ginster’ und ablautend ahd. brimma, mnd. brēme ‘Ginster’ sowie außergerm. vielleicht lat. frōns (Genitiv frondis) ‘Laub’. Daraus läßt sich ie. *bhrem-, *bhrom- ‘borstig, Dorn’, eine Erweiterung der Wurzel ie. *bher- ‘hervorstehen; Kante, Ecke, Spitze’, erschließen.

Thesaurus

Botanik
Synonymgruppe
Brombeere · Dornbeere
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Apfel Aroma Blaubeere Erdbeere Hagebutte Hauch Heidelbeere Himbeere Holunder Johannisbeere Kirsche Pflaume Schlehe Strauch Zimt duften entfalten essen pflücken reif sammeln wild

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Brombeere‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den nächsten Jahren sprengten die Brombeeren dann jeglichen Rahmen.
Der Tagesspiegel, 20.07.2003
Beim Reden lächelt sie, ihre Augen, dunkel und groß wie dicke Brombeeren, lächeln mit.
Die Zeit, 28.11.2011, Nr. 48
Von Brombeeren bekommst du einen dunkelroten Mund, aber sie schmecken gut.
Pressler, Mirjam: Malka Mai, Weinheim Basel: Beltz & Gelberg 2001, S. 188
Während die Hauptreifezeit der Blaubeeren im Juli liegt, werden die Brombeeren erst im August voll reif.
Erwin Hemke, Neustrelitzer Seengebiet Wesenberg-Mirow-Fürstenberg: Berlin-Leipzig: VEB Tourist-Verlag 1979, S. 8
Denn in den Wäldern waren Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren zu finden.
Steiner, Rudolf: Mein Lebensgang, Eine nicht vollendete Autobiographie. In: Oliver Simons (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 31107
Zitationshilfe
„Brombeere“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Brombeere>, abgerufen am 23.07.2019.

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