Brotkarte, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Brotkarte · Nominativ Plural: Brotkarten
Aussprache
WorttrennungBrot-kar-te
WortzerlegungBrotKarte
eWDG, 1967

Bedeutung

historisch Schein, der in Notzeiten ausgegeben wird, um den Bezug von Brot für den einzelnen Käufer zu rationieren

Typische Verbindungen
computergeneriert

Einführung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Brotkarte‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nicht zu Unrecht hängen gleich daneben Brotkarten aus der jüngsten Geschichte.
Die Zeit, 25.11.1960, Nr. 48
Es hieß dort, bestimmt komme noch in diesem Monat die Brotkarte.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1939. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1939], S. 158
Damals kam die Brotkarte, als nichts mehr da war und man immer mehr abknappen mußte.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1939]
Nur leider verlangen sie jetzt auch hier für die Pizza Brotkarten.
Seghers, Anna: Transit, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1943], S. 380
Eva nennt den gestrigen Bericht über die Brotkarte geradezu eine Vorbereitung auf den italienischen Sonderfrieden.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1941. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1941], S. 164
Zitationshilfe
„Brotkarte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Brotkarte>, abgerufen am 20.03.2019.

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