Bruchstelle, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bruchstelle · Nominativ Plural: Bruchstellen
Aussprache 
Worttrennung Bruch-stel-le
Wortzerlegung Bruch1Stelle
Wortbildung  mit ›Bruchstelle‹ als Letztglied: ↗Sollbruchstelle
eWDG

Bedeutung

Stelle, wo etwas gebrochen ist
Beispiel:
die Bruchstellen mit Leim bestreichen

Thesaurus

Synonymgruppe
Bruchstelle · ↗Leck · ↗Leckage · undichte Stelle · ↗Öffnung
Synonymgruppe
Bruch  fig. · Bruchstelle (in der Biographie)  fig. · ↗Verwerfung  fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Bruchstelle‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bruchstelle‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bruchstelle‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das wird die neue Bruchstelle im konservativen Lager in der Zeit nach Kohl.
Süddeutsche Zeitung, 10.07.1998
Acht Tage also, die nicht die Welt erschüttern, diese aber an einer ihrer bekanntesten Bruchstellen entspannen, probeweise.
Die Zeit, 31.03.1972, Nr. 13
Da wir uns gegen sie abgrenzen wollen, ist es notwendig, die Bruchstellen genau zu bestimmen.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 277
Jetzt fahre ich mit der Zungenspitze immerzu über die Bruchstelle.
Genazino, Wilhelm: Die Liebesblödigkeit, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2005, S. 147
Gerade die Radikalität läßt freilich die Bruchstellen des geschichtsphilosophischen Denkens hervortreten.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 1. Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 206
Zitationshilfe
„Bruchstelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bruchstelle>, abgerufen am 23.04.2021.

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