Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bruchstelle, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bruchstelle · Nominativ Plural: Bruchstellen
Aussprache 
Worttrennung Bruch-stel-le
Wortzerlegung Bruch1 Stelle
Wortbildung  mit ›Bruchstelle‹ als Letztglied: Sollbruchstelle
eWDG

Bedeutung

Stelle, wo etwas gebrochen ist
Beispiel:
die Bruchstellen mit Leim bestreichen

Thesaurus

Synonymgruppe
Bruchstelle · Leck · Leckage · undichte Stelle · Öffnung
Synonymgruppe
Bruch  fig. · Bruchstelle (in der Biographie)  fig. · Verwerfung  fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Bruchstelle‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bruchstelle‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bruchstelle‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Acht Tage also, die nicht die Welt erschüttern, diese aber an einer ihrer bekanntesten Bruchstellen entspannen, probeweise. [Die Zeit, 31.03.1972, Nr. 13]
Das wird die neue Bruchstelle im konservativen Lager in der Zeit nach Kohl. [Süddeutsche Zeitung, 10.07.1998]
Durch die Überbelastung ist der Knochen hinter der Bruchstelle gereizt. [Bild, 19.04.2006]
Doch jetzt wurde die Bruchstelle größer, das Risiko zu groß. [Bild, 15.05.2002]
Da wir uns gegen sie abgrenzen wollen, ist es notwendig, die Bruchstellen genau zu bestimmen. [Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 277]
Zitationshilfe
„Bruchstelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bruchstelle>.

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