Buche, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Buche · Nominativ Plural: Buchen
Aussprache  [ˈbuːχə]
Worttrennung Bu-che
Wortbildung  mit ›Buche‹ als Erstglied: ↗Buchecker · ↗Buchenallee · ↗Buchenbestand · ↗Buchenblatt · ↗Buchenfarn · ↗Buchenhain · ↗Buchenholz · ↗Buchenkrone · ↗Buchenlaub · ↗Buchenmast · ↗Buchenscheit · ↗Buchenstamm · ↗Buchenteer · ↗Buchenwald · ↗Buchenwaldung · ↗Buchesche · ↗Buchfink · ↗Buchweizen
 ·  mit ›Buche‹ als Letztglied: ↗Hagebuche
eWDG, 1967

Bedeutung

Laubbaum mit hohem, schlankem Stamm und silbergrauer, glatter Rinde, der kerniges Holz und ölhaltige Früchte besitzt
Beispiele:
ein Wald mit uralten, schattigen Buchen
ein aus Eichen und Buchen gemischter Laubwald
sprichwörtlich Buchen sollst du suchen, aber Eichen sollst du weichen (= falsche Verhaltensregel bei Gewitter)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Buche · Buchfink
Buche f. Laubbaum mit glatter, silbergrauer Rinde, ahd. buohha (8. Jh.), mhd. buoche, asächs. bōka, mnd. bȫke, mnl. boeke, bōke, nl. beuk, aengl. bēce, bōc, anord. bōk, schwed. bok. Verwandt sind lat. fāgus f. ‘Buche’ und mit Bedeutungsübertragung jenseits der Verbreitungsgrenze griech. phēgós (φηγός) f. ‘Eiche’, ferner (umstritten) russ. buziná (бузина), russ. (mundartlich) buz (буз) ‘Holunder’. Erschließen läßt sich ie. *bhāg- ‘Buche’, vgl. Wissmann Name d. Buche (1952) 26, der die femininen ie. o-Stämme im Griech. und Lat. (gegenüber germ. *bōks bzw. daraus weiterentwickeltem *bōkō) als Neubildungen ansieht. Buchfink m. weitverbreiteter Singvogel, mhd. buochvinke (s. ↗Fink).

Thesaurus

Synonymgruppe
Buche  Hauptform · Fagus  fachspr., botanisch
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Rotbuche  ●  Buche  ugs. · Fagus sylvatica  fachspr., botanisch · Rot-Buche  fachspr., botanisch
Synonymgruppe
Rotbuche  ●  Buche  ugs. · Fagus sylvatica  fachspr., botanisch · Rot-Buche  fachspr., botanisch
Oberbegriffe
  • Buche  Hauptform · Fagus  fachspr., botanisch

Typische Verbindungen zu ›Buche‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Buche‹.

Verwendungsbeispiele für ›Buche‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Abhören der Mailbox schlägt mit ebenfalls 40 Cent die Minute zu Buche.
Die Welt, 24.01.2005
Die Installation des Filters schlage mit etwa 100 Euro, der wöchentliche Wechsel mit zehn Euro zu Buche.
Der Tagesspiegel, 31.07.2003
So steckt gewiß Tendenz in dem Buche, aber sie wird uns während des Lesens nie unangenehm bewußt.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 452
Koch hieß er, und dieser Name steht golden eingepreßt in dem Buche meines Lebens.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 935
Langsam wandte sie den Kopf zu ihm von ihrem Buche.
Huch, Friedrich: Pitt und Fox, München: Langewiesche-Brandt 1910 [1909], S. 19
Zitationshilfe
„Buche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Buche>, abgerufen am 28.10.2020.

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