Buchfink, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBuch-fink (computergeneriert)
WortzerlegungBucheFink
eWDG, 1967

Bedeutung

sehr verbreiteter kleiner Singvogel mit rotbraun gefärbter Brust, bräunlichem Gefieder und hell tönendem Lockruf
Beispiel:
der Buchfink baut ein rundes, kunstvolles Nest, ruft sein »pink, pink«
Jägersprache
Beispiele:
die Buchfinken schlagen (= schmettern ihr Lied)
die Buchfinken schlugen, die Schwalben spielten in der Luft [Löns8,411]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Buche · Buchfink
Buche f. Laubbaum mit glatter, silbergrauer Rinde, ahd. buohha (8. Jh.), mhd. buoche, asächs. bōka, mnd. bȫke, mnl. boeke, bōke, nl. beuk, aengl. bēce, bōc, anord. bōk, schwed. bok. Verwandt sind lat. fāgus f. ‘Buche’ und mit Bedeutungsübertragung jenseits der Verbreitungsgrenze griech. phēgós (φηγός) f. ‘Eiche’, ferner (umstritten) russ. buziná (бузина), russ. (mundartlich) buz (буз) ‘Holunder’. Erschließen läßt sich ie. *bhāg- ‘Buche’, vgl. Wissmann Name d. Buche (1952) 26, der die femininen ie. o-Stämme im Griech. und Lat. (gegenüber germ. *bōks bzw. daraus weiterentwickeltem *bōkō) als Neubildungen ansieht. Buchfink m. weitverbreiteter Singvogel, mhd. buochvinke (s. ↗Fink).

Thesaurus

Synonymgruppe
Buchfink  ●  Fringilla coelebs  fachspr., lat.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Amsel Blaumeise Kohlmeise Rotkehlchen Singdrossel Spatz Zaunkönig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Buchfink‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Draußen vorm Fenster flattert ein Buchfink, dauernd knallt er gegen die Scheibe.
Der Tagesspiegel, 06.04.2004
Der Buchfink ist ein Zugvogel, man merkt es nur nicht.
Die Zeit, 07.03.1986, Nr. 11
Buchfink und Zeisig filzen ihre halbkugligen Nester aus Spinnengeweben und Flechten zusammen.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 225
Binnen wenigen Tagen wurden neben den Amseln ein Buchfink, ein Kanarienvogel, ein Maulwurf und eine Scholle beigesetzt.
Ernst, Otto: Appelschnut, Rostock: Hirnstoff 1989 [1907], S. 90
Wir hören reichgemischt Vogelstimmen, unter ihnen die frischgemalten Buchfinken, Rotkehlchen, Singdrosseln, aber auch einen Pirol und mehrere Waldtauben.
Grass, Günter: Die Rättin, Darmstadt: Luchterhand 1986, S. 46
Zitationshilfe
„Buchfink“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Buchfink>, abgerufen am 16.12.2019.

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