Buchrolle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungBuch-rol-le (computergeneriert)
WortzerlegungBuchRolle1
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

älteste Form des Buches aus zusammengerollten Streifen von Papyrus, Pergament o. Ä.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein mehrere Buchrollen beanspruchender Text ließ sich in einem C. zusammenfassen.
o. A.: Lexikon der Kunst - C. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 20707
Zu den unscheinbaren, jedoch ganz außergewöhnlichen Stücken gehören zwei Buchrollen, schwarz und unansehnlich.
Die Welt, 14.10.2005
So ist auch die These Bickells abwegig, die Blätter einer Buchrolle seien vertauscht worden.
Werbeck, W.: Predigerbuch. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 26827
Sieben der Engel siehst du am unteren Ende des Bildes, sie haben eine gewaltige Buchrolle ausgebreitet, die bestimmt ist, Lehre und Offenbarung in sich aufzunehmen.
Weismantel, Leo: Die höllische Trinität, Berlin: Union-Verl.1966 [1943], S. 96
Das Volumen, die Buchrolle aus aneinandergeklebten Papyrusstreifen, ist in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten verdrängt worden vom Codex, dem aus Lagen von gefalteten Pergamentblättern bestehenden Buch.
Die Zeit, 18.11.1977, Nr. 47
Zitationshilfe
„Buchrolle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Buchrolle>, abgerufen am 15.09.2019.

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