Buffo, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Buffos · Nominativ Plural: Buffos/Buffi
Aussprache 
Worttrennung Buf-fo (computergeneriert)
Wortbildung  mit ›Buffo‹ als Erstglied: Buffoszene  ·  mit ›Buffo‹ als Letztglied: Bassbuffo · Operettenbuffo · Opernbuffo · Tenorbuffo
Herkunft buffoital
eWDG

Bedeutung

Sänger komischer Rollen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Buffo m. ‘(Opern)sänger komischer Rollen’, Übernahme (Anfang 19. Jh.) von gleichbed. ital. buffo; vgl. ital. buffone ‘Spaßvogel, Hofnarr’ (eigentlich ‘wer zur Erheiterung der Zuschauer die Backen aufbläst’), buffare ‘mit vollen Backen blasen, Possen reißen’, buffa ‘Posse, Scherz’, die alle zu einem Schallwort roman. *buff-, *puff- zur Bezeichnung des Blasens gehören.

Verwendungsbeispiele für ›Buffo‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Buffo hängt noch an den alten Zeiten, er ist arbeitslos.
Die Zeit, 17.09.2001, Nr. 38
Ihr Gegenspieler Peter Renz umschifft keine der altbekannten Klippen der Buffos.
Die Welt, 09.09.2003
Frankreich von seiner heiteren Seite verkörpert Clown "Buffo", ein Meister subtiler Pointen.
Süddeutsche Zeitung, 09.06.1998
Schon frühzeitig trat er in Kinderrollen, zum jungen Mann gereift, als Schauspieler und Tenorist, in letzterer Eigenschaft vorzüglich als Buffo auf.
Richter, Alfred: Aus Leipzigs musikalischer Glanzzeit, Erinnerungen eines Musikers. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 43871
Und das gehörte zu dieser Bücher-Soap wie der unberechenbare Buffo Karasek und die politisch korrekte Spätaufklärerin Löffler.
Der Spiegel, 07.08.2000
Zitationshilfe
„Buffo“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Buffo>, abgerufen am 25.07.2021.

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