Bums, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bumses · Nominativ Plural: Bumse
Aussprache
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich dumpfer, dröhnender Fall, Stoß
Beispiel:
mit einem Bums gegen die Tür stoßen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

bums · bum · Bums · bumsen
bums bum Schallwort für einen Knall oder Fall, auch (mit Sekundärablaut) in der Folge bim, bam, bum für den tiefen Glockenton (s. ↗bim). Belegt seit dem 17. Jh., oft in der Schreibung bumb, bump, bumps; älter sind vollere Formen wie bumblebum (15. Jh.). Substantiviert Bums m. ‘Knall, das dröhnende An-, Aufschlagen’ (19. Jh.), auch ‘Tanzvergnügen’ (nach dem scharf und akzentuiert geschlagenen Rhythmus anspruchsloser Musik); landschaftlich auch ‘Bordell’ (19. Jh.). bumsen Vb. ‘dröhnen, klingen, an-, aufschlagen’ (16. Jh.); heute auch (60er Jahre 20. Jh.) ‘miteinander schlafen’ nach älterem mundartlichen (schwäb. schweiz.) bumsen, bumpsen (vgl. auch schwäb. bumsig ‘lüstern auf ein Mädchen’). In der allgemeinen Umgangssprache verbreitet als weniger derb empfundener Ausdruck neben puffen, stoßen.

Thesaurus

Synonymgruppe
Akt · ↗Geschlechtsakt · ↗Sex · körperliche Liebe · sinnliche Liebe  ●  GV  Abkürzung · ↗Geschlechtsverkehr  Hauptform · ↗Verrichtung  Amtsdeutsch, verhüllend · ↗Vollzug  verhüllend · ↗Begattung  fachspr. · ↗Beilager  geh., veraltet · ↗Beischlaf  geh. · ↗Beiwohnung  geh., veraltet · Bums  vulg. · ↗Coitus  fachspr. · ↗Fick  vulg. · ↗Geficke  vulg. · ↗Gevögel  vulg. · ↗Kohabitation  fachspr. · ↗Koitus  fachspr. · ↗Kopulation  fachspr. · ↗Liebesakt  geh. · ↗Nummer  ugs. · ↗Schäferstündchen  ugs., verhüllend · ↗Verkehr  geh. · fleischliche Beiwohnung  geh., veraltet
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Inzucht  ●  ↗Blutschande  veraltet · ↗Inzest  Hauptform
  • Fellatio · ↗Oralsex · ↗Oralverkehr  ●  Blasen  ugs. · Lecken  ugs.
  • Quickie  ugs. · Schnellfick  derb · flotte Nummer  ugs. · schnelle Nummer  ugs.
  • ungeschützter Sex  ●  freie Liebe  ugs.
  • Sex ohne Kondom · ungeschützter Geschlechtsverkehr · ungeschützter Sex
  • Blümchensex · Kuschelsex
  • Hardcore-Sex · harter Sex
  • (einen) Samenerguss haben · zum Samenerguss kommen  ●  (jemandem) geht einer ab  ugs. · ↗abspritzen  derb · ↗abwichsen  vulg. · ↗ejakulieren  fachspr. · in die Muschel rotzen  vulg. · ↗kommen  ugs. · sich ergießen  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

mächtig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bums‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beide stürmen "beidbeinig", haben vor allem im rechten Fuß einen mächtigen Bums.
Bild, 25.10.1999
Ich verliere ihn aus dem Spiegel, und dann macht es Bums.
Die Welt, 07.03.2005
Insgeheim traut man sich mehr Bums zu als einer Fliege.
Süddeutsche Zeitung, 27.02.1995
Eine ordentliche Oper mit Bums kommt gut und gerne auf ihre 115 Dezibel.
Der Tagesspiegel, 21.02.2002
Zitationshilfe
„Bums“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bums#1>, abgerufen am 21.10.2018.

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Bums, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bumses · Nominativ Plural: Bumse
Aussprache
Wortbildung mit ›Bums‹ als Erstglied: ↗Bumskneipe · ↗Bumslokal · ↗Bumsmusik
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp, abwertend minderwertige Tanzveranstaltung
Beispiele:
auf den Bums, zum Bums gehen
so ein Bums!
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

bums · bum · Bums · bumsen
bums bum Schallwort für einen Knall oder Fall, auch (mit Sekundärablaut) in der Folge bim, bam, bum für den tiefen Glockenton (s. ↗bim). Belegt seit dem 17. Jh., oft in der Schreibung bumb, bump, bumps; älter sind vollere Formen wie bumblebum (15. Jh.). Substantiviert Bums m. ‘Knall, das dröhnende An-, Aufschlagen’ (19. Jh.), auch ‘Tanzvergnügen’ (nach dem scharf und akzentuiert geschlagenen Rhythmus anspruchsloser Musik); landschaftlich auch ‘Bordell’ (19. Jh.). bumsen Vb. ‘dröhnen, klingen, an-, aufschlagen’ (16. Jh.); heute auch (60er Jahre 20. Jh.) ‘miteinander schlafen’ nach älterem mundartlichen (schwäb. schweiz.) bumsen, bumpsen (vgl. auch schwäb. bumsig ‘lüstern auf ein Mädchen’). In der allgemeinen Umgangssprache verbreitet als weniger derb empfundener Ausdruck neben puffen, stoßen.

Thesaurus

Synonymgruppe
Akt · ↗Geschlechtsakt · ↗Sex · körperliche Liebe · sinnliche Liebe  ●  GV  Abkürzung · ↗Geschlechtsverkehr  Hauptform · ↗Verrichtung  Amtsdeutsch, verhüllend · ↗Vollzug  verhüllend · ↗Begattung  fachspr. · ↗Beilager  geh., veraltet · ↗Beischlaf  geh. · ↗Beiwohnung  geh., veraltet · Bums  vulg. · ↗Coitus  fachspr. · ↗Fick  vulg. · ↗Geficke  vulg. · ↗Gevögel  vulg. · ↗Kohabitation  fachspr. · ↗Koitus  fachspr. · ↗Kopulation  fachspr. · ↗Liebesakt  geh. · ↗Nummer  ugs. · ↗Schäferstündchen  ugs., verhüllend · ↗Verkehr  geh. · fleischliche Beiwohnung  geh., veraltet
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Inzucht  ●  ↗Blutschande  veraltet · ↗Inzest  Hauptform
  • Fellatio · ↗Oralsex · ↗Oralverkehr  ●  Blasen  ugs. · Lecken  ugs.
  • Quickie  ugs. · Schnellfick  derb · flotte Nummer  ugs. · schnelle Nummer  ugs.
  • ungeschützter Sex  ●  freie Liebe  ugs.
  • Sex ohne Kondom · ungeschützter Geschlechtsverkehr · ungeschützter Sex
  • Blümchensex · Kuschelsex
  • Hardcore-Sex · harter Sex
  • (einen) Samenerguss haben · zum Samenerguss kommen  ●  (jemandem) geht einer ab  ugs. · ↗abspritzen  derb · ↗abwichsen  vulg. · ↗ejakulieren  fachspr. · in die Muschel rotzen  vulg. · ↗kommen  ugs. · sich ergießen  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

mächtig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bums‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beide stürmen "beidbeinig", haben vor allem im rechten Fuß einen mächtigen Bums.
Bild, 25.10.1999
Insgeheim traut man sich mehr Bums zu als einer Fliege.
Süddeutsche Zeitung, 27.02.1995
Eine ordentliche Oper mit Bums kommt gut und gerne auf ihre 115 Dezibel.
Der Tagesspiegel, 21.02.2002
Zitationshilfe
„Bums“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bums#2>, abgerufen am 21.10.2018.

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