Bumslokal, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Bumslokal(e)s · Nominativ Plural: Bumslokale
Aussprache  [ˈbʊmsloˌkaːl]
Worttrennung Bums-lo-kal
Wortzerlegung  Bums2 Lokal
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

veraltend, salopp, abwertend anrüchiges (Tanz-)‍Lokal
Beispiele:
Lokale mit Rock’n’Roll‑Musik hießen Bumslokale, wegen der Beats, das Wort wurde erst viel später zum Synonym für Geschlechtsverkehr. [Neue Westfälische, 25.04.2016]
»Ich kannte Inkasso‑Henry noch aus meiner aktiven Zeit im Rotlicht, wo wir beide gekobert haben, um die Leute in die Bumslokale hineinzuquatschen«, so ein ehemaliger Kollege. [Hamburger Abendblatt, 11.05.2017]
Dass eines der größten Bumslokale Bayerns […] genehmigt wurde, dass derlei Entwicklungen geheim gehalten wurden, ist mehr als eine Peinlichkeit. [Fränkischer Tag, 04.05.2010]
Um die Jahrhundertwende war Asakusa berüchtigtes Rotlicht‑Viertel, eine Ansammlung zwielichtiger Bumslokale und anrüchiger Theater. [Frankfurter Rundschau, 27.07.2002]
Franziska versuchte sich sein Gesicht vorzustellen, wenn er erfährt, daß sie sich im Schützenhaus rumgetrieben hat, einem Bumslokal dritter, wenn nicht vierter Klasse, und er erfährt es, das ist sicher. [Reimann, Brigitte: Franziska Linkerhand. Berlin: Neues Leben 1974, S. 6]

letzte Änderung:

Thesaurus

Synonymgruppe
Budike  ugs., berlinerisch · Bumskneipe  ugs., abwertend · Bumslokal  ugs., abwertend · Kaschemme  ugs., abwertend · Muchtbude  ugs., berlinerisch · Schuppen  ugs., abwertend · Spelunke  ugs., abwertend
Assoziationen
Zitationshilfe
„Bumslokal“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bumslokal>, abgerufen am 17.01.2022.

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