Bunkerwohnung, die
GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBun-ker-woh-nung (computergeneriert)
WortzerlegungBunkerWohnung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Notwohnung in einem Bunker
2.
Wohnung, in der Drogen gebunkert werden   Drogenumschlagplatz
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach dem Abschied von den genannten Personen kam Goebbels in sein Arbeitszimmer zurück, und ich ging mit seiner Frau zu ihrer Bunkerwohnung.
Die Zeit, 16.08.1968, Nr. 33
Die Angeklagten wurden schuldig gesprochen, 94 Kilogramm Haschisch und Marihuana in einer Bunkerwohnung in Wilmersdorf gelagert zu haben, um es zu verkaufen.
Die Welt, 23.06.2004
In so genannten Bunkerwohnungen wurden die Drogen in 3,5-Gramm-Beutel portioniert.
Bild, 15.10.2003
Dann habe sie Kunz mit in die Bunkerwohnung genommen, wo sie aus dem Schrank im Vorzimmer eine mit Morphium gefüllte Spritze genommen und Kunz überreicht habe.
Beyer, Marcel: Flughunde, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1995 [1995], S. 279
Er kannte Barackenlager und Nissenhütten, er kannte Bunkerwohnungen, Trümmerunterkünfte, Notherbergen, er kannte auch die Slums in London und die Kellergelasse im Chinesenviertel des Rotterdamer Hafens, und er wußte, daß die Mindestwohnung, die der Ausschuß bauen wollte, ein Fortschritt gegen dieses Elend war.
Koeppen, Wolfgang: Das Treibhaus. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1953], S. 295
Zitationshilfe
„Bunkerwohnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bunkerwohnung>, abgerufen am 24.08.2017.

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