Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

C-Ware, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: C-Ware · Nominativ Plural: C-Waren · wird selten im Plural verwendet
Aussprache [ˈʦeːvaːʀə]
Worttrennung C-Wa-re (computergeneriert)
Wortzerlegung C1 Ware
Wahrig und ZDL

Bedeutung

Produkt dritter Güteklasse, Erzeugnis von minderwertiger Qualität
siehe auch B-Ware
Beispiele:
Durchschnittlich könne ein Landwirt, der Christbäume anbaut, nur mit 50 Prozent sogenannter A‑Qualität rechnen; 30 bis 40 Prozent sei[en] B‑ und C-Ware. [Die Zeit, 25.09.2016 (online)]
Aus Europas riesigen Schlachtfabriken kommt hierhin [nach Westafrika] der Ausschuss, die C-Ware [wie Hühnerbeine], die in europäischen Supermärkten nicht verkäuflich ist. [Süddeutsche Zeitung, 02.04.2014]
Nahezu die Hälfte [der geernteten Zwiebeln] konnte nur als C-Ware eingestuft werden. [Neues Deutschland, 08.12.1965]
»Warum wird in den Geschäften das Gemüse nicht genauso verkauft, wie man es einkauft?« fragte Müller. Er wies darauf hin, daß es beim Einkauf A‑, B‑ und C-Waren gibt. [Berliner Zeitung, 04.05.1955] ungewöhnl. Pl.

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„C-Ware“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/C-Ware>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
C-Waffe
C-Säule
C-Schlüssel
C-Partei
C-Klarinette
C. f.
CB-Funk
CD
CD-Brenner
CD-Laufwerk