Cafetier, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Cafetiers · Nominativ Plural: Cafetiers
Aussprache
WorttrennungCa-fe-ti-er
HerkunftArabisch → Türkisch → Französisch
Wortbildung mit ›Cafetier‹ als Grundform: ↗Cafetiere
eWDG, 1967

Bedeutung

süddeutsch, österreichisch, veraltend Besitzer eines Kaffeehauses

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein verständnisvoller Cafetier eröffnete schließlich im ersten Stock seines Kaffeehauses eine Konditorei für weibliche Gäste.
Die Welt, 14.01.2005
Sicher ist, daß die alten Cafetiers vom Wandel der Verbrauchergewohnheiten genug wissen wollen.
Die Zeit, 21.09.1962, Nr. 38
Mutter und Tochter kennen "den Karlheinz" (Cafetier Schropp), seit Kindertagen.
Süddeutsche Zeitung, 20.01.1997
Cafetier Henry Schermer, der Firmengründer, stellte schon damals auch Pralinen her und besaß das schönste Kaffeehaus am Platz.
Süddeutsche Zeitung, 12.01.1998
Der tüch- tige Cafetier hieß Francesco Procopio del Coltelli, stammte aus Palermo und war ehemals Konditorlehrling gewesen.
Bauer, Hans: Tisch und Tafel in alten Zeiten, Leipzig: Koehler & Amelang 1967, S. 158
Zitationshilfe
„Cafetier“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Cafetier>, abgerufen am 14.12.2019.

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