Cellist, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Cellisten · Nominativ Plural: Cellisten
Aussprache 
Worttrennung Cel-list
Wortzerlegung Cello-ist
eWDG

Bedeutung

(berufsmäßiger) Cellospieler
Beispiele:
die Cellisten eines Orchesters
er ist erster Cellist
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Cello · Cellist
Cello n. Streichinstrument, im 19. Jh. gekürzt aus Violoncello, vorher (18. Jh.) Violoncell, Entlehnung von ital. violoncello ‘kleine Baßgeige’, Deminutivum zu ital. violone ‘große Baßgeige’. Dieses ist eine Vergrößerung zu ital. viola f. ‘Bratsche’. Zur Etymologie s. ↗Violine. Die Kurzform Cello besteht also etymologisch nur aus dem Deminutivsuffix -cello. Cellist m. (19. Jh.), verkürzt aus Violoncellist (18. Jh.).

Thesaurus

Musik
Synonymgruppe
Cellist · ↗Cellospieler
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Cellist‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Cellist‹.

Verwendungsbeispiele für ›Cellist‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man stellt sich einen jungen Cellisten, der bald berühmt sein wird, nicht anders vor.
Die Zeit, 02.10.2006, Nr. 39
Diese Sonate gehört für Cellisten zu den technisch wie musikalisch heikelsten Stücken ihrer Literatur.
Süddeutsche Zeitung, 18.12.2003
Am Ende verlangt es ein "kaum hörbares Stöhnen" des Cellisten.
Der Tagesspiegel, 22.03.1998
Cellisten, möchte man meinen, gibt es wie Sand am Meer.
Bild, 09.01.1998
Er blickte dem Quartett auf die Finger, besonders dem Cellisten.
Bieler, Manfred: Der Bär, Hamburg: Hoffmann und Campe 1983, S. 374
Zitationshilfe
„Cellist“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Cellist>, abgerufen am 15.04.2021.

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