Cello, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Cellos · Nominativ Plural: Celli
Nebenform umgangssprachlich Cello · Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Cellos · Nominativ Plural: Cellos
Aussprache 
Worttrennung Cel-lo
Grundform Violoncello
Wortbildung  mit ›Cello‹ als Erstglied: ↗Cellist · ↗Celloabend · ↗Cellobogen · ↗Cellokonzert · ↗Cellosonate · ↗Cellospieler
 ·  mit ›Cello‹ als Grundform: ↗cellistisch
eWDG und ZDL

Bedeutung

Cellospielerin
Cellospielerin
(The United States Army Band, CC BY 2.0)
Streichinstrument, das eine Oktave höher als der Kontrabass gestimmt ist und beim Spiel auf dem Fußboden aufgesetzt wird
Beispiele:
Cello spielen
eine Sonate auf dem Cello spielen
ein Quartett für zwei Violinen, Bratsche und Cello

letzte Änderung:

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Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Cello · Cellist
Cello n. Streichinstrument, im 19. Jh. gekürzt aus Violoncello, vorher (18. Jh.) Violoncell, Entlehnung von ital. violoncello ‘kleine Baßgeige’, Deminutivum zu ital. violone ‘große Baßgeige’. Dieses ist eine Vergrößerung zu ital. viola f. ‘Bratsche’. Zur Etymologie s. ↗Violine. Die Kurzform Cello besteht also etymologisch nur aus dem Deminutivsuffix -cello. Cellist m. (19. Jh.), verkürzt aus Violoncellist (18. Jh.).

Thesaurus

Musik
Synonymgruppe
Cello · ↗Violoncello
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Cello‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Cello‹.

Verwendungsbeispiele für ›Cello‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Werden Sie in nächster Zeit wieder ein Werk für Cello uraufführen?
Die Zeit, 08.02.2010, Nr. 06
Das Cello, sagt er, hebe sich nämlich so schön von den anderen drei Instrumenten ab.
Der Tagesspiegel, 14.01.2000
Freilich mehr dein Cello als du, und dies ist glücklicherweise nicht unersetzlich wie du.
Schaeffer, Albrecht: Helianth II, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 0
In den Jahren nach Kriegsende entstanden vor allem die Konzerte für V. und Cello.
Redlich, Hans F.: Delius. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 20197
Als ich aber einmal mein Cello »meine Braut« genannt hatte, da war der Witze kein Ende mehr.
Schleich, Carl Ludwig: Besonnte Vergangenheit, Lebenserinnerungen (1859-1919). In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 31483
Zitationshilfe
„Cello“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Cello>, abgerufen am 16.04.2021.

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