Cembalo, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Cembalos · Nominativ Plural: Cembalos/Cembali
Aussprache 
Worttrennung Cem-ba-lo
Wortbildung  mit ›Cembalo‹ als Erstglied: Cembalist · Cembalokonzert  ·  mit ›Cembalo‹ als Grundform: cembalistisch
Herkunft cembaloital
eWDG und ZDL

Bedeutung

Einmanualiges Cembalo aus dem 18. Jahrhundert
Einmanualiges Cembalo aus dem 18. Jahrhundert
(Medvedev, CC BY-SA 3.0)
Tasteninstrument, bei dem die Saiten angerissen werden
Beispiele:
ein Präludium auf dem Cembalo spielen
Barockmusik für Kammerorchester und Cembalo

letzte Änderung:

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Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Cembalo · Klavizimbel
Cembalo n. Tasteninstrument, dessen Saiten angerissen werden, Vorform des modernen Klaviers; gekürzt aus ital. clavicembalo; im Dt. auch in den Formen Klavizimbel n. Clavicymbel, spätmhd. clavicymbolum, dessen Saiten mit den Fingern oder über eine Tastatur gezupft werden. Die Zusammensetzung geht zurück auf lat. clāvis f. ‘Schlüssel’, mlat. ‘Taste’ (s. auch Klavier) und lat. cymbalum n., griech. kýmbalon (κύμβαλον) ‘kleines hellklingendes Metallbecken’, auch ‘flaches Wasserbecken’ (s. Zimbel).

Thesaurus

Musik
Synonymgruppe
Gravicembalo · Kielflügel · Kielklavier · Klavizimbel · Oktavspinett (Sonderform) · Spinett · Virginal  ●  Clavicembalo  ital. · Cembalo  fachspr., ital.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Cembalo‹ (berechnet)

Klang obligat zirpen zweimanualigen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Cembalo‹.

Zitationshilfe
„Cembalo“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Cembalo>.

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