Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Champignon, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Champignons · Nominativ Plural: Champignons
Aussprache  [ˈʃampɪŋjɔŋ] · [ˈʃampɪnjõ]
Worttrennung Cham-pi-gnon · Cham-pig-non
Wortbildung  mit ›Champignon‹ als Erstglied: Champignonkultur · Champignonzucht  ·  mit ›Champignon‹ als Letztglied: Feldchampignon · Gartenchampignon · Schafchampignon · Schafschampignon · Waldchampignon · Wiesenchampignon
Herkunft aus champignonfrz ‘Pilz’
eWDG

Bedeutung

artenreicher und wohlschmeckender kleiner Edelpilz mit weißlich-bräunlichem Hut, rosafarbenen bis schwarzbraunen Lamellen und manschettenartigem Ring um den Stiel
Beispiele:
ein schmackhafter, würziger Champignon
Champignons züchten, kultivieren, sammeln
Champignons zubereiten
Reis mit Champignons
ein mit Champignons gefülltes Omelett
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Champignon m. geschätzter Edelpilz, ‘Egerling’. Frz. champignon, mit anderem Suffix weiterentwickelt aus afrz. champignuel, vlat. *campāniolus, eigentlich ‘der auf dem Felde Wachsende’ d. h. wildwachsender, nicht angebauter Speisepilz (zu lat. campānia ‘Feld’). Ins Dt. entlehnt Campiniones, latinisierter Plur. (16. Jh.), Schampinionen Plur. (17. Jh.), in frz. Form Champignon seit dem 17. Jh.

Thesaurus

Biologie, Gastronomie/Kulinarik
Synonymgruppe
Champignon  ●  Angerling  regional · Egerling  regional
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Champignon‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Champignon‹.

braun frisch gebraten gedünstet gefüllt geschnitten roh züchten

Verwendungsbeispiele für ›Champignon‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn ein großer Teil der Champignons kommt noch immer aus Frankreich. [Ulbrich, Eberhard: Essbar oder giftig?, Berlin: Grüne Post 1937, S. 57]
Es sei denn, ich finde noch eine Hand voll frische Champignons. [Die Zeit, 17.07.2003, Nr. 30]
Wer rohe Pilze nicht verträgt, kann die Champignons auch braten. [Bild, 06.09.2004]
Es muß möglich sein, den Bedarf an Champignons im Lande zu decken. [Ulbrich, Eberhard: Essbar oder giftig?, Berlin: Grüne Post 1937, S. 59]
Aber da haben wir noch einen anderen Pilz, der nicht so selten und schon gar nicht so teuer ist, den Champignon. [Die Zeit, 06.08.2001, Nr. 32]
Zitationshilfe
„Champignon“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Champignon>.

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