Champignon, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Champignons · Nominativ Plural: Champignons
WorttrennungCham-pi-gnon · Cham-pig-non
HerkunftFranzösisch
Wortbildung mit ›Champignon‹ als Erstglied: ↗Champignonkultur · ↗Champignonzucht  ·  mit ›Champignon‹ als Letztglied: ↗Feldchampignon · ↗Gartenchampignon · ↗Schafchampignon · ↗Schafschampignon · ↗Waldchampignon · ↗Wiesenchampignon
eWDG, 1967

Bedeutung

artenreicher und wohlschmeckender kleiner Edelpilz mit weißlich-bräunlichem Hut, rosafarbenen bis schwarzbraunen Lamellen und manschettenartigem Ring um den Stiel
Beispiele:
ein schmackhafter, würziger Champignon
Champignons züchten, kultivieren, sammeln
Champignons zubereiten
Reis mit Champignons
ein mit Champignons gefülltes Omelett
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Champignon m. geschätzter Edelpilz, ‘Egerling’. Frz. champignon, mit anderem Suffix weiterentwickelt aus afrz. champignuel, vlat. *campāniolus, eigentlich ‘der auf dem Felde Wachsende’ d. h. wildwachsender, nicht angebauter Speisepilz (zu lat. campānia ‘Feld’). Ins Dt. entlehnt Campiniones, latinisierter Plur. (16. Jh.), Schampinionen Plur. (17. Jh.), in frz. Form Champignon seit dem 17. Jh.

Thesaurus

Biologie, Gastronomie/Kulinarik
Synonymgruppe
Champignon  ●  Angerling  regional · Egerling  regional
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ananas Artischocke Austernpilz Bratkartoffel Brokkoli Frikassee Knollenblätterpilz Krokette Kräuterbutter Lauch Marone Morchel Paprika Pfifferling Porree Rosenkohl Salami Salatteller Schalotte Spargel Spiegelei Spinat Steinpilz Trüffel Zucchini Zwiebel gebacken gebraten gedünstet überbacken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Champignon‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer rohe Pilze nicht verträgt, kann die Champignons auch braten.
Bild, 06.09.2004
Denn ein großer Teil der Champignons kommt noch immer aus Frankreich.
Ulbrich, Eberhard: Essbar oder giftig?, Berlin: Grüne Post 1937, S. 57
Möglichst große, frische Champignons in Butter dünsten, mit wenig Salz würzen.
Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 95
Hinten, bei den Garagen, hat er mal einen Champignon gefunden, so groß wie ein Tennisball.
Der Tagesspiegel, 08.05.2000
Doch in einem Korb entdeckte ein Kenner unter den vermeintlichen Champignons auch hochgiftige Knollenblätterpilze.
Neues Deutschland, 02.10.1971
Zitationshilfe
„Champignon“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Champignon>, abgerufen am 19.06.2019.

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