Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Charakterologie, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Charakterologie · Nominativ Plural: Charakterologien · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Cha-rak-te-ro-lo-gie
Wortbildung  mit ›Charakterologie‹ als Grundform: charakterologisch
Herkunft Griechisch
eWDG

Bedeutung

Teilgebiet der Psychologie, das sich mit der Entwicklung, dem Wesen und den Erscheinungsformen des menschlichen Charakters befasst, Charakterkunde

Verwendungsbeispiele für ›Charakterologie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine »Charakterologie nach Hosen« sei geplant, samt einem »Anhang über die Schuhe«. [Canetti, Elias: Die Blendung, München: Hanser 1994 [1935], S. 422]
Unleugbar bestehen Schwierigkeiten, eine wissenschaftliche Charakterologie der Völker zu treiben. [Forschungen und Fortschritte. Nachrichtenblatt der deutschen Wissenschaft und Technik, 1938, Nr. 23/24, Bd. 14]
Es sollte daher jeder bestrebt sein, sich wenigstens mit den Grundzügen der bisherigen Ergebnisse der Charakterologie vertraut zu machen. [Berliner Tageblatt (Montags-Ausgabe), 04.03.1912]
Die Beschreibung des Persönlichkeitstyps setzt Kenntnisse in der allgemeinen Psychologie, vor allem der Charakterologie und Sozialpsychologie voraus. [Werner, Reiner: Das verhaltensgestörte Kind, Berlin: Dt. Verl. d. Wiss. 1973 [1967], S. 33]
Ausdruckskunde und Charakterologie bildeten einerseits die theoretische Basis für die Auswahlmethoden. [Ganser, Helmut W.: Militärpsychologie. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 24440]
Zitationshilfe
„Charakterologie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Charakterologie>.

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