Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Chassidismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Chas-si-dis-mus
Wortzerlegung Chassid -ismus
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

im 18. Jahrhundert entstandene religiöse Bewegung des osteuropäischen Judentums, die eine lebendige Frömmigkeit anstrebt

Verwendungsbeispiele für ›Chassidismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Unbekümmert um alle nach kritischer Rationalität strebende Wissenschaft dichtete er seinen Chassidismus. [Die Zeit, 07.04.1978, Nr. 15]
Vieles bei Chagall kommt aus solchen mystischen Lehren des Chassidismus. [Die Zeit, 20.12.1956, Nr. 51]
So ist der in Osteuropa entstandene Chassidismus maßgeblich von kabbalistischen Ideen beeinflusst. [Süddeutsche Zeitung, 05.06.2004]
Der Chassidismus ist ohne diesen Potenzierungsmechanismus überhaupt nicht zu verstehen. [Die Zeit, 04.04.1969, Nr. 14]
Er kommt aus der Welt des Chassidismus, deren Größe Demut ist. [Die Zeit, 02.12.1994, Nr. 49]
Zitationshilfe
„Chassidismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Chassidismus>.

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