Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Chichi, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache [ʃiˈʃiː]
Worttrennung Chi-chi
Herkunft Französisch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich
a)
Getue, Gehabe
b)
(unnötiges) Beiwerk; verspieltes Accessoire

Thesaurus

Synonymgruppe
Chichi · Flitterkram · Kinkerlitzchen · Schnörkel · Tand · Verzierungen  ●  Glitzer(kram)  ugs., abwertend
Assoziationen
Synonymgruppe
(überflüssiges) Drumherum  ●  Chichi  negativ · Firlefanz  ugs., negativ · Schnickschnack  ugs., negativ · Tralala  ugs. · unnötiges Beiwerk  geh.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Chichi‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Chichi, die ihn verlassen hat, hätte das sicher gern gesehen. [Die Zeit, 01.07.1999, Nr. 27]
Klare Formen, kein Chichi, sagt er und zupft ein paar Blätter zurecht. [Der Tagesspiegel, 12.01.2003]
Das alles ist deftig, dabei sehr fein und doch ohne jeden Chichi. [Süddeutsche Zeitung, 25.01.2003]
Was für eine Lust am Protz zeigt er, am Chichi, am Too Much! [Die Zeit, 03.05.2010, Nr. 18]
Bergers Empfänge sind kein Chichi, dort trifft sich die Wirtschaftselite. [Die Welt, 23.06.2003]
Zitationshilfe
„Chichi“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Chichi>.

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