Chlorkalk, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungChlor-kalk (computergeneriert)
WortzerlegungChlorKalk
eWDG, 1967

Bedeutung

Chemie Chlorverbindung mit Kalzium, die als Bleichmittel und Desinfektionsmittel verwendet wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Also stellte ich mir eine Tinte aus Chlorkalk, Kaffee und Rot her.
Die Zeit, 28.09.1950, Nr. 39
Ihnen voraus fuhr ein großer, grauer Wagen mit Chlorkalk und Karbol.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 898
Latrinen müssten deshalb durch Gitter fliegensicher gemacht oder beispielsweise mit Chlorkalk regelmäßig desinfiziert werden.
Süddeutsche Zeitung, 31.08.1999
Auf einen Eimer Wasser (10 l) gibt man 1 kg Chlorkalk und rührt gut um, bis eine weiße milchige Flüssigkeit entsteht.
Grahneis, Heinz u. Horn, Karlwilhelm (Hg.), Taschenbuch der Hygiene, Berlin: Verlag Volk u. Gesundheit 1972 [1967], S. 272
Der Zellstoffbrei wird gründlich gewaschen, mit Chlorkalk gebleicht, auf Drahtgewebe aufgetragen und getrocknet.
Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 280
Zitationshilfe
„Chlorkalk“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Chlorkalk>, abgerufen am 09.12.2019.

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