Chrisma, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungChris-ma
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

in der katholischen und orthodoxen Kirche bei Taufe, Firmung, Bischofs- und Priesterweihe verwendetes geweihtes Salböl
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Chrisam · Chrisma
Chrisam m. n. Chrisma n. ‘geweihtes Salböl’, ahd. kris(a)mo, kres(a)mo m. (8. Jh.), mhd. kris(e)me, kres(e)me, krisem, kresem, entlehnt aus kirchenlat. chrīsma n. ‘Salbung, Ölung’, griech. chrīsma, chrīma (χρῖσμα, χρῖμα) ‘Salbung, Salbe, Salböl’, zu griech. chríein (χρίειν) ‘bestreichen, beschmieren, einreiben, salben’.

Verwendungsbeispiel für ›Chrisma‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Frühscholastik trat auch im Abendland die Salbung mit dem am Gründonnerstag vom Bischof geweihten Chrisma stärker hervor.
Schmidt-Clausing, F.: Firmung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 5045
Zitationshilfe
„Chrisma“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Chrisma>, abgerufen am 21.02.2020.

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