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Chrisma, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Worttrennung Chris-ma
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

in der katholischen und orthodoxen Kirche bei Taufe, Firmung, Bischofs- und Priesterweihe verwendetes geweihtes Salböl
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Chrisam · Chrisma
Chrisam m. n. Chrisma n. ‘geweihtes Salböl’, ahd. kris(a)mo, kres(a)mo m. (8. Jh.), mhd. kris(e)me, kres(e)me, krisem, kresem, entlehnt aus kirchenlat. chrīsma n. ‘Salbung, Ölung’, griech. chrīsma, chrīma (χρῖσμα, χρῖμα) ‘Salbung, Salbe, Salböl’, zu griech. chríein (χρίειν) ‘bestreichen, beschmieren, einreiben, salben’.

Verwendungsbeispiele für ›Chrisma‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der neue Name sei voraussichtlich eine Abänderung des Wortes "Chrisma" und werde nach Abstimmung mit den betreffenden Häusern bekannt gegeben. [Der Tagesspiegel, 23.11.2000]
Doch man einigte sich: "Chrisma" ist für die Populärtheologie zuständig und verzichtet auf aggressive Werbung. [Die Welt, 13.10.2000]
Die christlichen Krankenbesuchsdienste, für die es Ausbildungsangebote gibt, sind eine Antwort, eine Intensivierung von "Chrisma". [Der Tagesspiegel, 21.11.2000]
In der Frühscholastik trat auch im Abendland die Salbung mit dem am Gründonnerstag vom Bischof geweihten Chrisma stärker hervor. [Schmidt-Clausing, F.: Firmung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 5045]
Das evangelische Monatssupplement "Chrisma" heißt ab Januar "Chrismon", teilte Geschäftsführer Arnd Brummer mit. [Die Welt, 05.12.2000]
Zitationshilfe
„Chrisma“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Chrisma>.

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