Chromatik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungChro-ma-tik
Wortzerlegungchromatisch-ik
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Musik Veränderung der sieben Grundtöne (durch ein Versetzungszeichen) um einen halben Ton nach oben oder unten
2.
Physik Farbenlehre
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Chrom · chromatisch · Chromatik
Chrom n. chemisches Element, Metall, 1797 von L. N. Vauquelin entdeckt und wegen der Farbvielfalt seiner Verbindungen frz. chrome benannt; im 19. Jh. als dt. Chrom bezeugt. Frz. chrome m. ist gebildet aus lat. chrōma, griech. chrṓma (χρώμα) n. ‘Farbe, Hautfarbe, Schminke’, in der Musik ‘klangliche Färbung abgeleiteter Halbtöne’, verwandt mit griech. chróa (χρόα) f. ‘Haut, Hautfarbe’. chromatisch Adj. ‘die Farbe, die Farbenlehre betreffend’, in der Musik ‘in Halbtönen fortschreitend’, gleichsam eine klangliche Färbung der Diatonik (18. Jh.); die Folge aller 12 Halbtöne heißt chromatische Tonleiter. In der Musik der Antike lat. chrōmaticus, griech. chrōmatikós (χρωματικός) ‘den leiterfremden Tönen des Tetrachordsystems folgend’. Chromatik f. ‘Farbenlehre, Tonsystem mit abgeleiteten Halbtönen’ (18. Jh.).
Zitationshilfe
„Chromatik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Chromatik>, abgerufen am 27.05.2019.

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